TV Telgte Basketball Ü 45
Friesen-Oldies geben nie auf

Telgte -

Die Friesen-Basketballer nahmen an der deutschen Seniorenmeisterschaft Ü 45 in Bayreuth teil. Das Team erwischte eine Hammergruppe und musste schließlich in die Platzierungsspiele. Am Ende stand lediglich ein Sieg zu Buche, was den 15. Rang bedeutete.

Mittwoch, 11.05.2016, 15:05 Uhr

Reichlich Erfahrungen mussten die Friesen-Basketballer U 45 bei der DM in Bayreuth sammeln (v.l.) Markus Pierzyna, Volker Gerstner, Klaus Rüter, Günter Ahlert, Ulf Kampruwen, Damir Bradara, Jörg Schulte, Lars Göttker, Thomas Hoffmann, Jörg Hesselink und Oliver Rasche.
Reichlich Erfahrungen mussten die Friesen-Basketballer U 45 bei der DM in Bayreuth sammeln (v.l.) Markus Pierzyna, Volker Gerstner, Klaus Rüter, Günter Ahlert, Ulf Kampruwen, Damir Bradara, Jörg Schulte, Lars Göttker, Thomas Hoffmann, Jörg Hesselink und Oliver Rasche. Foto: TV Telgte

Die Auslosung versprach eine Hammergruppe , und sie verdiente ihren Namen zu Recht. Sowohl gegen den USC Freiburg , erst recht gegen TV Langen und den späteren Deutschen Vizemeister DBV Charlottenburg konnten die Senioren-Basketballer des TV Friesen, die an der deutschen Meisterschaft der Senioren Ü 45 in Bayreuth teilgenommen hatten, kein Vorrundenspiel für sich entscheiden. Auch in den Überkreuzspielen mussten die Friesen nach zwei knappe Niederlagen lange warten, bis endlich ein Erfolg heraussprang. Im letzten Platzierungsspiel besiegte die Crew um Abteilungsleiter Klaus Rüter Berlin-Lichterfelde.

„Spaß gemacht hat es allen Beteiligten auf jeden Fall“, sagte Jörg Schulte. Allerdings verletzte sich Thomas Hoffmann, sodass er ab dem dritten Spiel nicht mehr mitwirken konnte. Aufgrund des vorletzten Platzes müssen die Friesen, die im kommenden Jahr wieder bei der DM starten wollen, in die Qualifikation. Hier die einzelnen Spiele:

Telgte - USC Freiburg 33:45

Nach ausgeglichenem Start (4:5) mussten die Friesen die Breisgauer, die am Ende Platz neun belegten, davonziehen lassen (9:24). Immerhin konnten die Friesen die zweite Halbzeit – jeweils 2x10 Minuten – für sich entscheiden.

Telgte - TV Langen 15:31

Ein altbekanntes Duell. Der Gegner hatte sich bestens auf die Friesen eingestellt. Bereits nach sechs Minuten hatte Langen beim 4:13 einen für die Friesen uneinholbaren Vorsprung erspielt. Der Sieg ging hochverdient an den TVL, der letztlich Fünfter wurde

Berlin - Telgte 46:33

Charlottenburg, der spätere DM-Vizemeister, war bereits Gruppensieger, Telgte Letzter der Gruppe. Die Berliner schonten einige ihrer wichtigen Spieler für kommende Aufgaben. Dennoch führten sie mit 13:0 nach fünf Minuten. Über 18:13 (10.) zogen die Charlottenburger auf 24:15 (11.) ab, schalteten danach aber einen Gang zurück, sodass die Friesen nach einem 10:0-Lauf mit 25:24 (13.) führten. Dann machten die Berliner aber die Schotten dicht, gewannen verdientermaßen und erwartungsgemäß.

Telgte - Pinneberg 42:43

Am Ende wusste keiner, ob man sich über eine sehr starke zweite Halbzeit freuen oder über einen liegengelassenen Erfolg ärgern sollte. In der ersten Halbzeit war der Korb einfach viel zu offen für die Hamburger. 30 Punkte waren ausschlaggebend für die Niederlage. Die Telgter fanden über Kampf zum Spiel, egalisierten beim 35:35 (16.) mit einem Dreier zum ersten Mal. Danach wechselte die Führung in den letzten vier Minuten noch sechs Mal. Telgte hatte zwar noch eine Sekunde vor dem Ende den Ball. Der glückliche Sieg blieb dann aber in Pinneberger Hand.

Telgte - Boele-Kabel 31:34

Beide Mannschaften – als Ü 50 in drei Wochen vereint – kämpften verbissen um den ersten Sieg bei diesem Turnier. Mit unbändigem Einsatz hielten die Friesen-Center dagegen. Nach gutem Start (12:6) führten die Friesen noch hauchdünn zur Halbzeit. Allerdings antworteten die Boeler mit einer pausenübergreifenden 15:0 Serie zur 23:16-Führung (14.). 60 Sekunden vor Schluss schlossen die Telgter auf 28:29 auf, zum Sieg reichte es aber nicht.

Lichtenrade - Telgte 29:32

Es sollte unbedingt noch ein Sieg her. Die Friesen wollten dafür alle noch vorhanden Kräfte mobilisieren. Nach anfänglich ausgeglichenem Verlauf (9:9) setzten sich die Berliner auf 24:17 (10.) deutlich ab. Mit einer Energieleistung und nahezu perfekter Verteidigungsarbeit schafften die Telgter es im Kollektiv am Ende eines langen Turniers endlich, den so ersehnten Sieg einzufahren.

Im Team standen Klaus Rüter (20), Jörg Schulte (26), Markus Pierzyna (13), Damir Bradara (67), Günter Ahlert (17), Lars Göttker (5), Thomas Hoffmann, Volker Gerstner (6), Jörg Hesselink (5), Ulf Kampruwen (23) und Oliver Rasche.

Der TV Ansbach wurde Deutscher Meister und revanchiert sich für die Vorjahresniederlage gegen DBV Charlottenburg. TG Georgsmarienhütte besiegt im kleinen Finale Bayreuth.

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