Volleyball BSV Ostbevern
Hochklassig und spannend

Ostbevern -

Dröhnende Beats aus den Boxen, Trommler auf beiden Seiten, 180 Zuschauer in der Beverhalle, darunter Bürgermeister Wolfgang Annen, Teile der BSV-Spitze und ein DVV-Spielbeobachter – die Heimpremiere der Ostbeverner Volleyballerinnen in der 3. Liga fand wahrlich in einem würdigen Rahmen statt.

Sonntag, 02.10.2016, 20:10 Uhr

Vera Horstmann (l.) hatte am Samstag im Heimspiel gegen Aasee einen Sahnetag erwischt und überzeugte im Angriff wie Aufschlag.
Vera Horstmann (l.) hatte am Samstag im Heimspiel gegen Aasee einen Sahnetag erwischt und überzeugte im Angriff wie Aufschlag. Foto: Biniossek

Dröhnende Beats aus den Boxen, Trommler auf beiden Seiten, 180 Zuschauer in der Beverhalle , darunter Bürgermeister Wolfgang Annen , Teile der BSV-Spitze und ein DVV-Spielbeobachter – die Heimpremiere der Ostbeverner Volleyballerinnen in der 3. Liga fand in einem würdigen Rahmen statt. Dazu wurde den zahlreichen Gästen ein schmackhaftes Menü serviert, das Lust auf mehr Volleyball in der Drittklassigkeit machte.

Hochklassig und spannend war das Heimdebüt der Münch-Mannschaft gegen den Dauerrivalen BW Aasee, das der Mitaufsteiger aus der Domstadt letztlich nach stimmungsvollen 135 Minuten im Tie-break für sich entschied. Zumindest einen Punkt hatte sich jedes Team am Samstagabend aber auch redlich verdient.

Mit 20:14 und 24:19 führten die Blau-Weißen aus der Bevergemeinde im ersten Durchgang, ehe Lisa Stetzkamp zum Aufschlag ging und das Blatt zu Gunsten der Münsteranerinnen wendete. Mit jeder Angabe nahm der Respekt der BSV-Spielerinnen in der Annahme zu, beim 24:26 war der erste Satz weg. „Die Serie am Ende des ersten Satzes war bitter, wir hätten ihn verdient gehabt“, so Dominik Münch .

Im zweiten Abschnitt startete Ostbevern wieder besser, lag 7:3 und 9:4 in Front, als es ein ähnliches Schicksal ereilte wie im Durchgang zuvor. Aasee enteilte auf 25:16, woran BW-Libera Stella Laudick mit ihrer exzellenten Feldverteidigung beträchtlichen Anteil hatte.

Beim 1:5 im dritten Satz schienen dem BSV die Felle davon zu schwimmen, aber diesmal fand er die richtige Antwort. Vera Horstmann servierte zehn Angaben in Folge und legte den Grundstein zum 25:21-Erfolg.

Im vierten Satz agierten beide Aufgebote auf höchstem Niveau. Ostbevern wehrte beim 23:24 einen Matchball ab und brachte die Beverhalle beim 26:24 zum Kochen. Im Tie-break hatte Aasee dann allerdings stets die Nase vorn. Über 0:3, 7:10 und 11:15 zogen die BSV-Volleyballerinnen letztlich den Kürzeren.

„Durch den Spielverlauf wurde es ein unterhaltsames Match in einer tollen Atmosphäre. Wir haben uns für den Aufwand der letzten Wochen belohnt“, freute sich Münch. „Ich hadere nicht mit den langen Aufschlagserien, sondern mit den Situationen, wo wir obenauf waren und nicht optimal gespielt haben, sonst hätten wir noch mehr Spektakel bieten können. Wir haben Danke-Bälle nicht genutzt und mussten so den schwierigen Weg gehen.“

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