Handball: SV Ems Westbevern besiegt Warendorfer SU II
Erfolgsgeschichte geht weiter

Westbevern -

Der SV Ems Westbevern darf sich bereit machen für die große Bühne des Kreispokals. Denn die Mannschaft von Michael Stellmann gehört zu den Top Vier im Kreis.

Dienstag, 28.02.2017, 17:02 Uhr

Erfolg für Westbevern: David Hellgermann (l.) und der SV Ems besiegten die Warendorfer SU II.
Erfolg für Westbevern: David Hellgermann (l.) und der SV Ems besiegten die Warendorfer SU II. Foto: Biniossek

Die Erfolgsgeschichte der Handballer des SV Ems Westbevern geht weiter: Nach dem Aufstieg in die erste Kreisklasse in der vergangenen Saison gehören die Grün-Weißen in dieser Spielzeit zu den besten vier Teams des Handballkreises Münster im Pokalwettbewerb. Im Viertelfinale hatten die Westbeverner den Kreisligisten Warendorfer SU II mit 32:21 (16:10) bezwungen.

Der überragend haltende Ems-Torhüter Christian Köhnsen , der einige gute Tormöglichkeiten der Sportunion vereitelte, und die Offensivqualitäten von Kai Ranft, David Dieninghoff und Dennis Schellersjürgenhumpert sorgten für eine 6:2-Führung des SV Ems . Den Vier-Tore-Vorsprung gab Westbevern bis zur Pause nicht mehr ab. Selbst in Unterzahl gelang es Ems, die Übersicht zu behalten, Ranft und Dieninghoff hatten immer eine Lösung parat.

Warendorf agierte nach der Pause mit verschiedenen Deckungsformationen, das allerdings mehr oder weniger vergeblich. Denn das Quäntchen mehr Willenskraft zeigten die Hausherren. Ems baute seinen Vorsprung aus und führte zwischenzeitlich mit 23:15. Trotz der frühen Roten Karte für Abwehrchef Markus Breuer (41.) nach seiner dritten Zeitstrafe, blieb Ems in der Spur. Christian Schulze Johann deckte einen breiten Raum in der Abwehrzone durch gutes Stellungsspiel ab.

Als Turm in der Schlacht erwies sich zudem weiter Schlussmann Christian Köhnsen, er verhinderte einige Treffer bei freien Würfen der Gäste-Akteure. Bei den Siebenmetern der Warendorfer war er allerdings machtlos: Alle acht fanden ihr Ziel. Doch das war zu wenig, um Westbevern zu bezwingen. Zumal auch die WSU-Spielgestalter Cajus Hippler und Birger Ahlke nicht so zum Zuge, wie sie sich das erhofft hatten.

David Hellgermann mit dem 30. Treffer und Kai Ranft mit einem Doppelpack setzten das i-Tüpfelchen auf den Pokalerfolg des SV Ems. „Das war eine sehr gute Vorstellung. Jeder hat alles gegeben, war sehr konzentriert bei der Sache und hat viel investiert, was sich letztlich für uns ausgezahlt hat“, freute sich Westbeverns Coach Michael Stellmann.

Am 8. April geht es für den SV Ems Westbevern auf die große Bühne, wenn unter den Top Vier der Pokal ausgespielt wird.

Tore: Ranft (6), Dieninghoff (6/1), Schellersjürgenhumpert, Schlautmann, Breuer (je 4), Pötter, Schulze Johann (je 2), Hellgermann (2/1), Spahn, Diederich (je 1).

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