Volleyball BSV Ostbevern
Siegesserie ist gerissen

Ostbevern -

Auch für die Drittliga-Volleyballerinnen des BSV Ostbevern wachsen die Bäume nicht in den Himmel.

Montag, 27.03.2017, 10:03 Uhr

Vera Horstmann und ihre Mitspielerinnen kassierten beim 1:3 in Hannover die erste Niederlage nach neun vorausgehenden Siegen in Folge.
Vera Horstmann und ihre Mitspielerinnen kassierten beim 1:3 in Hannover die erste Niederlage nach neun vorausgehenden Siegen in Folge. Foto: Biniossek

Auch für die Drittliga-Volleyballerinnen des BSV Ostbevern wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Nach zuvor neun Siegen in Folge mussten sie am Samstag bei GfL Hannover erstmals in diesem Jahr einem Gegner zum Spielgewinn gratulieren. „ Hannover hat kompakt und stabil gespielt, war die reifere Mannschaft, der Sieg geht völlig in Ordnung“, trauerte BSV-Trainer Dominik Münch der 1:3-Niederlage in der niedersächsischen Landeshauptstadt nicht weiter nach.

Ohne Sabrina Roer und Maren Flachmeier vermochten die Blau-Weißen beim Tabellenzweiten nicht über sich hinaus zu wachsen, was ihnen beim 3:1-Heimerfolg gegen Meister SV Bad Laer noch gelungen war. Obwohl Ira Hünker und Lara Spieß nach längeren Pausen schnell den Anschluss fanden und Debütantin Hannah Engels „mutig spielte und sich als lohnende Option“ erwies, war gegen einen Kontrahenten, der sich nie aus der Ruhe bringen ließ, letztlich kein Kraut gewachsen.

Im ersten Abschnitt tasteten sich beide Teams zunächst ab. Bis zum 21:20 blieben die Ostbevernerinnen dran, ehe der Vize-Meister zum 25:20 den Deckel drauf machte. „Im zweiten Satz haben wir dann mutiger gespielt und nach dem 23:23 auch die Nerven behalten“, so Münch. Mit 25:23 glichen die Volleyballerinnen aus der Bevergemeinde zum 1:1-Satzgleichstand aus.

Im dritten Durchgang waren die Gäste mit dem druckvollen Spiel der Gastgeberinnen schlichtweg überfordert. 11:25 ging dieser Satz deutlich verloren. „Wir haben Serien kassiert. Probleme im Aufschlag-Annahme-Bereich war der Schlüssel dazu“, so Münch.

Und auch der vierte Satz war beim 25:15 eine deutliche Angelegenheit für die Gastgeberinnen. „Sie haben uns den Zahn gezogen. Dieses Spiel rückt einiges zurecht und relativiert unsere vorausgehenden Erfolge.“ In zwei Wochen geht‘s für den Aufsteiger zum Derby und letzten Match nach Aasee.

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