Fußball SV Ems Westbevern
Möllmann macht den Unterschied

Westbevern -

Durch Adrian König (61.) per Kopfball und Hendrik Schlunz (83.) hatte die Elf von Trainer Ralf Hohmann zwei gute Chancen für einen Ehrentreffer, den die Grün-Weißen aufgrund ihres Einsatzes auch verdient gehabt hätten.

Montag, 24.04.2017, 06:04 Uhr

Westbevern trat zunächst forsch gegen den A-Liga-Spitzenreiter VfL Wolbeck auf und machte die Räume für deren Angreifer eng. Die Überraschung blieb aber aus. Am Ende hieß es 0:3 gegen die Hohmann-Elf.
Westbevern trat zunächst forsch gegen den A-Liga-Spitzenreiter VfL Wolbeck auf und machte die Räume für deren Angreifer eng. Die Überraschung blieb aber aus. Am Ende hieß es 0:3 gegen die Hohmann-Elf. Foto: Biniossek

Durch Adrian König (61.) per Kopfball und Hendrik Schlunz (83.) hatte die Elf von Trainer Ralf Hohmann zwei gute Chancen für einen Ehrentreffer , den die Grün-Weißen aufgrund ihres Einsatzes auch verdient gehabt hätten. „Sie hat zu Beginn der Partie und nach dem Seitenwechsel gute Phasen gehabt und insgesamt nie aufgesteckt“, unterstrich der Westbeverner Coach. Das 0:3 (0:1) gegen A-Liga-Tabellenführer VfL Wolbeck war aber letztlich nicht zu verhindern.

Klar war die Freude beim Primus um Coach Alois Fetsch groß über die drei Punkte: „Die hatten wir uns als Ziel gesetzt, daher bin ich letztlich mit dem Ergebnis auch zufrieden. Ems hat uns das Siegen aber schwer gemacht – so wie wir das erwartet hatten. Ich hätte mir mehr Passsicherheit gewünscht. Schön, dass wir zu Null gespielt haben. In dieser Form hält Ems die Klasse.“

Sven Möllmann machte den Unterschied aus. Der VfL-Angreifer erzielte alle drei Tore. „Der Junge kniet sich im Training so rein, da freut es mich natürlich, dass er heute den Lohn geerntet hat“, so Fetsch.

Die Wolbecker Elf begann wie erwartet mit viel Vorwärtsdrang und hatte bereits in der 3. Minute ihre erste Möglichkeit, als Daniel Bothen mit einem Freistoß nur den Pfosten traf. Bothen war Dreh- und Angelpunkt im VfL-Spiel, brachte mit seiner umsichtigen Art seine Stürmer wiederholt in gute Positionen. In der 23. Minute behauptete sich Ems-Keeper Sebastian Güttler gegen Marvin Decker. Mit einem Kopfball ins lange Eck überwand Möllmann Güttler in der 27. Minute dann aber doch zum 0:1. Ems bemühte sich zwar, fand aber nicht den direkten Weg zum Tor.

Im zweiten Spielabschnitt spielte Ems mutiger, sah sich aber zunächst wieder guten Chancen der Gäste gegenüber, die Sebastian Güttler reaktionsschnell zunichte machte. Machtlos war er in der 63. Minute, als Sven Möllmann im Nachsetzen per Kopf zum 0:2 einnickte.

Ems verzeichnete gute Kombinationen über Michel Licher, Adrian König, Maurice Sandmann und Thomas Bergmann, doch zu einem Treffer reichte es nicht. Die Möglichkeiten von Hendrik Schlunz und des aufgerückten Julian Knappheide führten nicht zum Erfolg.

Und so war es einmal mehr Möllmann vorbehalten, mit einem Kopfballtor (78.) für den Titelanwärter alles klar zu machen.

Ems Westbevern : Güttler – Knappheide, O. Hollmann, N. Engberding, D. Schlunz – Bergmann, Dierkes, Sandmann (72. A. Hollmann), Kimmina – König, Licher (H. Schlunz).

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