Ems Westbevern Volleyball Landesliga
In der Relegation gescheitert

Westbevern -

Die Volleyballmannschaft von Trainer Fritz Krause hat es nicht geschafft: Die Westbevernerinnen unterlagen in der Aufstiegsrelegation sowohl gegen Gütersloh als auch gegen Halle und verbleiben damit in der Landesliga.

Dienstag, 02.05.2017, 15:05 Uhr

Es hat nicht gereicht: Die Volleyballerinnen des SV Ems Westbevern kassierten in der Relegation zwei Niederlagen und verpassten damit den Aufstieg in die Verbandsliga.
Es hat nicht gereicht: Die Volleyballerinnen des SV Ems Westbevern kassierten in der Relegation zwei Niederlagen und verpassten damit den Aufstieg in die Verbandsliga. Foto: Niemann

Drei gewonnene Sätze aus den Begegnungen gegen den Gütersloher TV (2:3) und den SC Halle (1:3) reichten den Volleyballerinnen des SV Ems Westbevern nicht, um über die Relegation den Aufstieg in die Verbandsliga zu schaffen. Allerdings zeigte die Mannschaft von Trainer Fritz Krause in den Spielen gegen den Verbandsligisten aus Gütersloh und den Landesligisten aus Halle, dass man sich sportlich weiterentwickelt hat. „Ich bin stolz auf das Team. Es war bereits ein großer Erfolg, als Aufsteiger in die Relegation gekommen zu sein“, sagte Trainer Fritz Krause.

Allerdings fehlten in diesen Partien die Entschlossenheit im Verwerten der Chancen und in schwierigen Phasen die klare Linie. „Daran werden wir weiter arbeiten müssen. Die Begegnungen in der Relegation hatten ein gutes Niveau und waren umkämpft“, so Krause. Er und seine Spielerinnen konnten viel Positives mitnehmen, trauerten aber dem verpassten Erfolgserlebnis nach.

Schließlich wäre mehr drin gewesen. Insbesondere im Heimspiel gegen den Gütersloher TV, dem Westbevern insbesondere in den ersten drei Sätzen arg zusetzte und an den Rande einer Niederlage brachte. Dass die 2:1-Satzführung nicht ausreichte, war bitter und ärgerlich für die Gastgeber, die von voll besetzten Rängen unterstützt wurden. Beim 2:3 (26:28, 25:13, 26:24, 14:25, 6:15) nach 110 Spielminuten war der verlorene erste Satz ein Knackpunkt für die Emserinnen. Nach der 13:10- und 21:16-Führung kämpfte sich der Verbandsligist auf 23:23 heran, dennoch hatte Ems den ersten Satzball. Es war aber Gütersloh, das den Durchgang für sich entschied. Die Emser Antwort folgte allerdings auf dem Fuß. Trotz eines 2:6 Rückstandes drehte der Gastgeber das Match und kam nach der 16:10-Führung zum Satzausgleich. Einen kleinen Wachrüttler benötigte das Krause-Team auch im dritten Durchgang. Ems musste eine Satzball abwehren, um dann selbst durch Jonna Stapel und Judith Peters, die entscheidenden Punkte zum 26:24 zu setzten.

Die Begeisterung der Anhänger war danach riesig. Doch es kam anders, als sie es sich erhofft hatten. Während sich bei Westbevern individuelle Fehler einschlichen, wurde der TV Gütersloh immer stärker und glich schließlich sicher zum 2:2 aus. Im entscheidenden fünften Satz lag Ems schnell mit 2:6 hinten und konnte das Blatt nicht mehr wenden.

Gute Qualität brachten die Emserinnen nur 18 Stunden später im zweiten Relegationsspiel beim SC Halle ein. Das 1:3 (22:25, 17:25, 25:19, 18:25) war in vielen Passagen eine Kopie des Gütersloh-Spiel. Auch beim SC Halle startete Ems mit 0:4 in den ersten Satz, führte mit 18:15 und verpasste es dann aber, den Sack zuzumachen. Im zweiten Durchgang hielt Ems bis zum 14:16 mit, ehe Halle die Oberhand bekam. Deutlich besser zeigte sich Westbevern im dritten Satz und schaffte den 1:2-Anschluss. Die Hoffnung auf eine Wende blieb aber aus, weil Ems nicht weiter Druck ausüben konnte.

Ems Westbevern I: Nina Wietkamp, Carolin Brockmann, Marina Flechtker, Daniela Brauk, Julia Schniederbernd, Jonna Stapel, Moana Fromberger, Judith Peters, Hannah Schlautmann, Nadine Ludwig, Katrin Dödtmann, Clara Busch.

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