Handball -Landesliga Frauen
Friesinnen wollen Minimalchance wahren

Telgte -

Spielen die Friesen-Damen auch in der kommenden Saison in der Landesliga? Nach der klaren 14:26-Niederlage zum Auftakt der Relegationsrunde sind die Chancen deutlich gesunken. Von den vier Teams wird nur der Sieger in der Klasse verbleiben. Das zweite Spiel für das Seitz-Team nach Schlangen.

Freitag, 19.05.2017, 00:05 Uhr

Franziska Borgelt (Nr. 11) und die Friesen-Handballerinnen haben sich durch die Auftaktniederlage in eine äußerst schwierige Situation gebracht.
Franziska Borgelt (Nr. 11) und die Friesen-Handballerinnen haben sich durch die Auftaktniederlage in eine äußerst schwierige Situation gebracht. Foto: Biniossek

Schlangen in Ostwestfalen ist das Ziel der eineinhalbstündigen Auswärtsfahrt der Handball-Damen des TV Friesen . Dort wird am Samstag um 18 Uhr das zweite Relegationsspiel um den Klassenerhalt in der Landesliga angepfiffen.

Durch die klare 14:26-Niederlage bei Teutonia Riemke II stehen die Emsstädterinnen erheblich unter Zugzwang. Nur bei einem Sieg dürfte es noch eine kleine Chance auf den Klassenerhalt geben. Gastgeber VfL Schlangen unterlag in der ersten Begegnung mit 18:28 bei der DJK SG Bösperde im Sauerland. Am zweiten Spieltag treffen nun also die beiden Verlierer und die beiden Gewinner aufeinander. Möglicherweise sind danach schon alle Würfel gefallen. Nur der Sieger der Relegationsrunde wird auch in der neuen Saison noch in der Landesliga spielen.

Rechnerisch wäre ein Unentschieden zwischen Riemke und Bösperde toll – bei einem Sieg der Friesinnen als Grundlage. Die Partie Schlangen gegen Riemke II wird am 25. Mai ausgetragen. Bei einem Erfolg des VfL hätte Telgte am 28. Mai in eigener Halle gegen Bösperde ein echtes Endspiel.

„Das sind tolle Rechenspiele, die uns nicht weiterhelfen“, hebt Trainer Seitz hervor. „Wir müssen unser Ding in Schlangen machen.“ Der Übungsleiter ist zuversichtlich. Alle Spielerinnen sind an Bord, kleinere Blessuren machen Theresa Ehling und Sonja Stelzer zu schaffen. Zudem ist bei Svenja Kaiser fraglich, ob sie rechtzeitig vom Flughafen in Düsseldorf im Ostwestfälischen eintrifft. Noelle Goseling fährt als zusätzliche Alternative für die Außenposition und den Rückraum mit.

„Die Motivation ist auf jeden Fall da“, sagt Co-Trainer Thomas Dahlhaus trotz des völlig misslungenen Starts in die Viererrunde. Zu gerne würden Seitz und Dahlhaus ihre Truppe als Landesligist an Nachfolger Henning Voß übergeben, der ab dem Sommer die Geschicke der Friesinnen leitet. Bislang coacht Voß die zweite Herrenmannschaft. Diese wird zukünftig von Frank Schlögl, dem bisherigen A-Jugendtrainer übernommen.

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