Fahrsport RFV Gustav Rau Westbevern
Schäferhoff Westfalenmeister

Westbevern -

Fahrerisches Können, volle Übereinstimmung mit dem Gespann, Geschicklichkeit, Konstanz und Nervenstärke – das alles ist im Fahrsport gefordert, um sich als Westfälischer Meister feiern lassen zu können.

Freitag, 09.06.2017, 10:06 Uhr

Tim Schäferhoff ist neuer Westfalenmeister bei den Pony-Zweispännern. Der Fahrsportler des RFV Gustav Rau Westbevern setzte sich in der Nähe von Paderborn durch.
Tim Schäferhoff ist neuer Westfalenmeister bei den Pony-Zweispännern. Der Fahrsportler des RFV Gustav Rau Westbevern setzte sich in der Nähe von Paderborn durch. Foto: Monika Schulze Temming

Fahrerisches Können, volle Übereinstimmung mit dem Gespann, Geschicklichkeit, Konstanz und Nervenstärke – das alles ist im Fahrsport gefordert, um sich als Westfälischer Meister feiern lassen zu können. Tim Schäferhoff gelang dies mit seinem vertrauten Gespann Paul und Paula an Pfingsten bei der Westfälischen Meisterschaft, die im Altbürener Land bei Paderborn ausgetragen wurde, so gut, dass er als Westfälischer Meister das Turnier beendete. Mit dem Titelgewinn knüpfte der erfahrene Fahrsportler nahtlos an die Erfolge der vergangenen Saison an.

Schäferhoff setzte mit dem Sieg in der Dressur gleich ein Zeichen an die Konkurrenz und legte in der Geländeprüfung mit dem zweiten Platz hinter Vereinskamerad Michael Gausepohl nach. Obwohl beim Kegelfahren ein Ball herunterfiel, reichte es in der Zusammenfassung der drei Wettbewerbe zum ersten Platz in der Kombiwertung und damit zum Gewinn der westfälischen Titelkämpfe bei den Pony-Zweispännern.

Tim Schäferhoff entschied einen packenden Dreikampf in der Spitzengruppe für sich. Mit Platz fünf in der Endabrechnung war auch Michael Gausepohl in diesem Wettbewerb recht zufrieden. „Die ersten drei waren ein Stück weg, Platz vier habe ich nur um 0,6 Punkte verfehlt“, so der Beveraner nach seiner Rückkehr. Mit seinem Pony-Gespann Dark Devil und Dark Shadow, mit dem er seit 2005 Wettkämpfe bestreitet, belegte er den ersten Platz in seiner Parade-Disziplin, dem Geländefahren. Im Kegelfahren gelang ihm die schnellste Zeit aller Teilnehmer, die aber war verbunden mit einem Abwurf, so dass lediglich der vierte Rang in dieser Disziplin blieb. Die Dressur wurde ihm letztlich zum Verhängnis, um sich weiter oben im Abschlussklassement anzusiedeln. Der 13. Platz war nicht das, was sich Michael Gausepohl vorgestellt hatte, aber er fand gleich eine Erklärung dafür: „Das Zusammenspiel zwischen Fahrer und Pony-Gespann passte an diesem Tag nicht so, wie ich das gewohnt bin.“

Franz Friehe, der erst seit Beginn dieser Saison im RFV Gustav Rau aktiv unterwegs ist, rundete mit drei vierten Plätzen in den verschiedenen Disziplinen bei den Zweispänner-Großpferden den gelungen Ausflug der Westbeverner Fahrsportler ins Altbürener Land ab.

„Tolle Erfolge für unsere Fahrsportler, auf die sie weiter aufbauen können und auf die der Fahrsport im RFV Gustav Rau stolz ist“, hob Hermann-Josef Schulze Hobbeling, Fahrsportbeauftragter in Westbevern, hervor. Die guten Platzierungen kommen für die Akteure und ihre Gespanne zum richtigen Zeitpunkt im Hinblick auf das Fahrsportturnier vor der Haustür in Westbevern vom 23. bis 25. Juni.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4913061?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F57556%2F
Nachrichten-Ticker