Fußball: Kreisliga A 1 Münster
Die Fußballchefs aus Telgte, Ostbevern und Westbevern schauen auf die Saison

Telgte/Ostbevern/Westbevern -

Zufrieden mit dem Kader? Warum landet der eigene Verein vor den beiden Nachbarclubs? Die Fußballchefs der SG Telgte (Jan Lauhoff), des BSV Ostbevern (Christian Gruhn) und von Ems Westbevern (Heinrich Bergmann) stellen sich vor dem Saisonstart den WN-Fragen.

Freitag, 25.08.2017, 08:08 Uhr

Jan Lauhoff ist der Sportliche Leiter der SG Telgte.
Jan Lauhoff ist der Sportliche Leiter der SG Telgte. Foto: Kock

Zwei Tage noch, dann beginnt die Saison in der Fußball-Kreisliga A 1 Münster. Kurz vorm Startschuss kommen die Verantwortlichen hinter den Mannschaften zu Wort. WN-Sportredakteur Ralf Aumüller hat unabhängig voneinander mit Jan Lauhoff (Sportlicher Leiter der SG Telgte), Christian Gruhn (Abteilungsleiter und Herren-Obmann des BSV Ostbevern ) sowie mit Heinrich Bergmann (Senioren-Obmann des SV Ems Westbevern) gesprochen. In der Vorsaison landete die SG auf dem dritten Platz, der BSV auf dem achten und Ems auf dem elften Rang.

Was trauen Sie Ihrer Mannschaft in dieser Saison zu?

Lauhoff: Dass wir ein gewisses Potenzial haben, ist bekannt. Auch wenn es eine Floskel ist, aber die Saison ist lang, da spielen auch Faktoren wie Verletzungen eine Rolle. Wir haben den Anspruch, oben mitzuspielen, aber das haben andere Vereine auch. Und dann gibt es ja immer auch noch Mannschaften, mit denen vorher keiner gerechnet hat.

Gruhn: Wir haben ein paar Spieler verloren und einen jungen Kader. Für uns ist erst einmal der Klassenerhalt wichtig. Wir haben Qualität dazubekommen, aber auch Qualität abgegeben. Realistisch ist für uns ein Mittelfeldplatz.

Bergmann: Ich hoffe auf einen besseren Platz als in der letzten Saison. Wir haben eine gute Mannschaft mit einer gesunden Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern. Wir hoffen auf einen einstelligen Tabellenplatz – ein Platz zwischen acht und zehn ist unser Ziel. Christian Gruhn vom BSV Ostbevern

Sind Sie zufrieden mit Ihrem Kader oder hätten Sie gerne noch mehr Spieler geholt?

Lauhoff: Natürlich kriegt man nicht jeden Spieler, den man gerne hätte. Aber wir sind mit unserem Kader absolut zufrieden. Wir haben eine gute Mischung vom Altersgefüge her. In den letzten Jahren konnten wir viele Spieler aus der eigenen Jugend in die erste Mannschaft integrieren, da haben wir einen großen Sprung gemacht.

Gruhn: Das ist immer auch eine Frage des Kommerzes. Wir sind in Ostbevern, da sind die Verhältnisse anders als in anderen Vereinen. Natürlich hätten wir gerne noch den einen oder anderen Spieler geholt. Aber wir bezahlen nichts, und dann ist es schwer, einen guten Spieler aus Münster nach Ostbevern zu bewegen. Es ist aber so, und wir sind so auch sehr zufrieden.

Bergmann: Wir sind mit unserem Kader zufrieden. Wir arbeiten ja sowieso nur mit jungen Leuten, damit sind wir immer gut gefahren. In diesem Jahr haben wir auch wieder gute Spieler aus der eigenen Jugend dazubekommen, und mit Hannes John ist ein talentierter Junge von Münster 08 zu uns zurückgekehrt. Heinrich Bergmann von Ems Westbevern

Warum ist Ihr Trainer genau der richtige für Ihren Verein?

Lauhoff: Mario Zohlen ist sehr detailbesessen und er beschäftigt sich nicht nur mit der fußballerischen Seite, sondern immer auch mit dem Menschen. Er hat sportlich viele gute Ideen. Die Spieler mögen ihn – auch, weil sie wissen, dass sie immer zu ihm kommen können.

Gruhn: Sven Frommer legt großen Wert auf ein Zusammengehörigkeitsgefühl und auf Spaß, und er will langfristig etwas aufbauen. Er bringt hervorragende fachliche Qualitäten mit und bildet die Spieler weiter.

Bergmann: Ralf Hohmann trägt unsere Philosophie, mit eigenen Leuten zu arbeiten, voll mit. Er gibt allen im Kader möglichst viel Spielzeiten. Er hat einen guten Draht zu den jungen Leuten. Wir sind bestens mit ihm zufrieden.

Jetzt nicht mehr ganz so ernst: Warum landet Ihr Verein am Ende vor den anderen beiden?

Lauhoff: Ems hat viele gute junge Leute dazubekommen. Der BSV hat zwar einige Abgänge, aber Sven Frommer wird wieder eine gute Mannschaft formen. Ich hoffe einfach mal, dass wir am Ende vor den anderen beiden stehen – und dass auch die anderen ihre Ziele erreichen und wir nachher alle zusammen ein Bier trinken können.

Gruhn: Ich glaube nicht, dass wir am Ende vor den anderen beiden Vereinen stehen werden. Da bin ich ganz offen und ehrlich. Besonders Telgte ist vom Potenzial her ein Stufe weiter.

Bergmann: Ich bin realistisch und hoffe mal, dass wir am Ende zwischen Telgte und Ostbevern stehen. Das ist mein Wunsch. Es wäre sehr schön, wenn wir eine der beiden Mannschaften hinter uns lassen.

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