Volleyball bei BW Aasee und Tennis beim TC Ostbevern
Saskia Schafberg ist ein Multi-Talent mit vielen Facetten

Ostbevern -

Mit den Volleyballerinnen von BW Aasee ist Saskia Schafberg inzwischen in der 3. Liga angekommen. Als Tennisspielerin beim TC Ostbevern hat sie ebenfalls schon häufig ihr Talent bewiesen. Dabei hatte die 30-jährige Lehrerin eigentlich mal Fußballerin werden wollen.

Mittwoch, 08.11.2017, 19:11 Uhr

Saskia Schafberg spielt im Sommer am liebsten Tennis, aber auch beim Volleyball ist sie eine talentierte Zuspielerin.
Saskia Schafberg spielt im Sommer am liebsten Tennis, aber auch beim Volleyball ist sie eine talentierte Zuspielerin. Foto: Biniossek

Eigentlich hatte Saskia Schafberg ja Fußballerin werden wollen. Aber ihre Mutter Christine war wenig begeistert davon, dass ihre Tochter dabei ständig mit Gegnerinnen körperlich aufeinandertreffen würde. „Deshalb wurden daraus zwei Sportarten mit einem Netz in der Mitte. Vielleicht war diese Entscheidung ja ganz gut – wegen der vielen Lauferei beim Fußball“, so die heute 30-Jährige.

Da die Familie damals noch in Westbevern wohnte, tat Schafberg ihre ersten sportlichen Schritte beim SV Ems. Mit elf Jahren ging es nach Ostbevern, der TCO und der BSV wurden für die vielseitige Ballsportlerin nun ihre neue sportliche Heimat. Als Volleyballerin schob sie eine Saison bei der WSU ein, ehe es 2011 zu BW Aasee ging. „Während des Referendariats in Dülmen und Bocholt habe ich in Münster gewohnt. Und die Aasee-Halle liegt nur fünf Minuten Fußweg um die Ecke.“ Als Tennisspielerin ist sie bis heute dem TC Ostbevern treu geblieben. „Im Sommer hat Tennis Vorrang, im Winter der Volleyball. Ich könnte mich nicht entscheiden zwischen den beiden Sportarten. Beide haben was Tolles an sich. Von meinem Trainer Frank Müller werden die Tennisspiele teilweise extra so gelegt, wie es zeitlich bei mir passt“, schätzt Saskia Schafberg das Miteinander der langjährigen Teamkolleginnen. „Tennis kann man auch im Alter noch spielen. Beim Volleyball möchte ich nicht die Älteste im Team sein. Ich will Talenten keine Stelle blockieren. Außerdem muss man schauen, was die Gelenke machen.“ Wenn sie dereinst nicht mehr auf Drittliga-Niveau aktiv sein wird, kann sich die begabte Zuspielerin durchaus vorstellen, in einer der anderen sieben Damenteams von Aasee weiter zu pritschen und zu baggern. Sie bezeichnet sich als „Denkerin“, die gern die Fäden in der Hand hält.

„Ich hätte nicht gedacht, dass der BSV und BW Aasee so hoch in der Liga-Zugehörigkeit kommen würden. Dabei sind die Erfolgsrezepte durchaus unterschiedlich. Bei Ostbevern ist der Grundstock immer der gleiche und alle kennen sich gegenseitig. Bei uns in Münster ist das anders, da kommen und gehen viele Studentinnen. Aber es ist schön, so nah dran am USC Münster zu spielen.“ Am Dienstag kam es sogar zum direkten Vergleich der Nachbarn, den der Bundesligist erwartungsgemäß mit 4:1 Sätzen für sich entschied. Schafberg: „Man merkt schon den Unterschied. Wenn da drei Spielerinnen am Netz stehen, die größer sind als man selbst, fühlt man sich schon klein. Aber es ist schön, sie auch mal mit Angaben unter Druck zu setzen.“

Begeistert war die Lehrerin für Mathematik und Biologie am Gymnasium in Wolbeck natürlich auch vom grandiosen 3:0-Derby-Sieg BW Aasees am vergangenen Sonntag gegen den zuvor verlustpunktfreien Tabellenführer aus Ostbevern. „Da haben wir einen Sahnetag erwischt und der BSV ist nicht aus seinem Loch gekommen. Sonst machen die Ostbevernerinnen diese Fehler nicht. In den nächsten Wochen haben sie jetzt ein einfacheres Programm. Ich glaube, der BSV wird am Ende oben in der Tabelle stehen und in die 2. Liga aufsteigen, wenn er das denn will.“

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