Beachvolleyball
Saison-Aus für Lena Ottens nach Schulteroperation

Ostbevern -

Monatelang quälte sich Lena Ottens mit Schmerzen an der rechten Schulter herum. Alle Versuche der Verletzung konservativ beizukommen, schlugen fehl. Deshalb entschied sich die Beachvolleyballerin, die mit dem BSV Ostbevern mehrmals aufstieg, zu einer Operation. Mit weitreichenden Folgen für 2018.

Mittwoch, 24.01.2018, 20:01 Uhr

Lena Ottens quälte sich 2017 monatelang mit Schulterproblemen herum. Im Dezember entschloss sie sich dann zu einem Eingriff, um 2019 wieder im Sand angreifen zu können.
Lena Ottens quälte sich 2017 monatelang mit Schulterproblemen herum. Im Dezember entschloss sie sich dann zu einem Eingriff, um 2019 wieder im Sand angreifen zu können. Foto: AO

Monatelang quälte sich Lena Ottens mit Schmerzen in der rechten Schulter herum. Sowohl im Training als auch auf Turnieren beeinträchtigte die Verletzung ihre Leistungsfähigkeit. „Unter diesen Umständen war der neunte Platz bei der Deutschen Meisterschaft am Timmendorfer Strand ein schöner Abschluss“, blickt die 20-Jährige zurück.

Die Ärzte rieten ihr zu einer Pause, Physiotherapie und Reha. Aber alles half nicht wirklich. Letztlich war es wohl eine Schädigung der Bizepssehne, die zu immer neuen Problemen führte. Und ihr wurde mitgeteilt, dass diese Verletzung nicht von alleine heilen würde.

„Ich wusste, dass ich nicht noch einmal mit solchen Schmerzen spielen wollte. Und da ich im Beachvolleyball noch einmal angreifen und vorankommen will, blieb mir keine andere Option“, sagt Ottens zur Operation, die Mitte Dezember an ihrem Wohnort in Hamburg vorgenommen wurde.

Derzeit befindet sie sich mal wieder in der Reha. Täglich einmal wird trainiert, aktuell viel im Kraftraum. Hinzu gesellen sich drei Einheiten Physiotherapie pro Woche. Lediglich am Wochenende hat Ottens frei.

Die Beachvolleyball-Saison 2018 hat die gebürtige Everswinkelerin, die mit dem BSV mehrere Aufstiege feierte, abgeschrieben. Der Rückstand in Sachen Fitness und Athletik wäre einfach zu groß, selbst wenn sie im März/April ihr Pensum wieder erhöhen könnte.

„Wir gehen derzeit davon aus, dass die Operation erfolgreich war“, so die 1,80 Meter große Sportlerin. Wirklich sicher sein kann sie sich diesbezüglich aber erst in einigen Monaten. Also nutzt sie die zeitlichen Freiräume, um mehr für ihr Psychologie-Studium zu tun. Derzeit befindet sich Ottens im dritten Semester, der Bachelor-Abschluss ist in zwei Jahren geplant.

Immerhin gehen ihr die Punkte, die sie 2017 auf der Tour gewonnen hat, in diesem Jahr nicht verloren. „Wenn man sich krank schreiben lässt, behält man sie ein Jahr lang. 2019 hoffe ich dann, national und international wieder auf dem Niveau von 2017 anknüpfen zu können.“ Und mögliche Halleneinsätze im Herbst beim BSV Ostbevern möchte sie nicht ausschließen. „Bis dahin spielt Ostbevern längst in der 2. Liga. Ich würde mal sagen: Ich bin einer der größten Fans des Teams.“

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