Volleyball: Schulmeisterschaften
Landesmeister: Mädchen der Loburg fahren nach Berlin

Ostbevern -

Berlin, wir kommen! Die Volleyballerinnen des Gymnasiums Johanneum aus Ostbevern haben sich für das Bundesfinale der Schulen qualifiziert. Bei der Landesmeisterschaft in Münster machten es die Loburgerinnen nur am Ende unnötig spannend.

Freitag, 23.02.2018, 19:02 Uhr

Das Erfolgsteam mit (v.l.) Franka van der Veer, Flora Schwöppe, Julia Gahl, Eva Hollmann, Melina Heitkötter, Hannah Övermeyer, Amelie Heymer, Marie Kolkmann und Sportlehrer Thorsten Wanke.
Das Erfolgsteam mit (v.l.) Franka van der Veer, Flora Schwöppe, Julia Gahl, Eva Hollmann, Melina Heitkötter, Hannah Övermeyer, Amelie Heymer, Marie Kolkmann und Sportlehrer Thorsten Wanke. Foto: privat

Große Freude herrschte in dieser Woche bei den Volleyballerinnen der Loburg. Nach einem langen und kräftezehrenden Wettkampf um die Landesmeisterschaft der Schulen in Münster standen die Mädchen des Gymnasiums Johanneum am Ende ganz oben auf dem Treppchen.

Schon der Einstieg verlief optimal: Mit einem klaren 2:0-Sieg (25:11, 25:13) gegen die Gesamtschule Hamminkeln startete das Team um Kapitänin Julia Gahl perfekt ins Turnier. Auch gegen die Mannschaft des Gymnasiums Sundern, den Meister aus dem Regierungsbezirk Arnsberg, gewannen die Loburgerinnen mit 2:0 (25:8, 25:18). Die Mädchen vom Sorpesee waren zwar technisch sehr versiert, aber im Angriff nicht so effektiv wie die Auswahl aus Ostbevern, die von Sportlehrer Thorsten Wanke begleitet wurde.

Damit war die Loburg für das Finale gegen das Team des Reismann-Gymnasiums Paderborn qualifiziert. Zu Beginn spielten die Kontrahenten auf Augenhöhe (5:5 und 10:11), dann konnten die Mädchen von der Loburg immer besser die gegnerischen Angriffsbemühungen vereiteln und selbst mit präzisen Angriffen punkten. So gewannen sie den ersten Satz doch noch deutlich mit 25:18. Im zweiten Durchgang setzten sich die Loburgerinnen schnell mit deutlichem Vorsprung ab (7:4, 15:8). Beim Spielstand von 22:12 wähnten sie sich schon als Turniersieger, doch Paderborn gab sich nicht geschlagen und verkürzte mit einer starken Serie auf 22:20. Die Mädchen von der Loburg zeigten aber gute Nerven, besannen sich wieder auf ihre Stärken und verwandelten den zweiten Matchball zum 25:22.

Danach kannte die Freude keine Grenzen. Stolz erhielten die Loburgerinnen bei der Siegerehrung die Medaillen und den Landesmeisterpokal. Besonders happy waren sie darüber, dass sie Ende April beim Bundesfinale in Berlin an den Start gehen dürfen.

Mit den Mädchen freuen sich auch ihre Heimatclubs BSV Ostbevern und SV Bad Laer. „Der Landesmeistertitel ist ein klarer Beweis für die herausragende Jugendarbeit beider Vereine“, betont Thorsten Wanke.

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