Radsport: German Cycling Cup
Patrick Altefrohne will den Doppelsieg beim Münsterland-Giro

Telgte -

Vor dem Finale im German Cycling Cup spricht der Telgter Patrick Altefrohne im Interview über die Ambitionen seiner Mannschaft beim Sparkassen-Münsterland-Giro, den Kurs über 125 Kilometer und über einen möglichen Rennverlauf.

Montag, 01.10.2018, 20:00 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 01.10.2018, 20:00 Uhr
Nach dem Rennen in Dresden trug Patrick Altefrohne schon mal das Gelbe Trikot. Das will er sich zurückholen.
Nach dem Rennen in Dresden trug Patrick Altefrohne schon mal das Gelbe Trikot. Das will er sich zurückholen. Foto: Leeze Biehler Cycling Team

Beim Sparkassen-Münsterland-Giro will Patrick Altefrohne den Doppelerfolg klarmachen. Der Radsportler aus Telgte möchte am Mittwoch nach der letzten Station des German Cycling Cup, der inoffiziellen Deutschen Meisterschaft der Hobbyradler, sowohl in der Einzel- als auch in der Mannschaftswertung mit dem Leeze Biehler Cycling Team aus Münster ganz oben auf dem Podest stehen. Im Solo-Ranking liegt Altefrohne auf Platz zwei hinter Valentin Szalay . WN-Redakteur Ralf Aumüller hat vor dem Giro mit dem 27-jährigen Altefrohne gesprochen.

Wie schätzen Sie die Chancen auf den Gesamtsieg im German Cycling Cup in der Einzelwertung und mit der Mannschaft ein?

Altefrohne: Das ist sehr kompliziert und sehr spannend. Wir setzen nicht alles auf die Team-, sondern mehr auf die Einzelwertung. Die wollen wir gewinnen und hoffen, dass es dann auch für die Mannschaft reicht. Im letzten Jahr lief es sehr gut für uns beim Giro. Wir sind zuversichtlich, dass wir die Führung mit dem Team halten und ich das Gelbe Trikot in der Einzelwertung zurückhole.

Sie starten in dem Jedermann-Rennen über 125 Kilometer. Welchen Rennverlauf erwarten Sie?

Altefrohne: Es wird wohl alles auf einen Massensprint hinauslaufen. Wir versuchen, das Feld zusammenzuhalten und es dann vor dem Schlossplatz zu regeln. Wir dürfen keine Gruppe ziehen lassen und werden sicherlich einigen Angriffen ausgesetzt sein.

Wie haben Sie sich in der vergangenen Woche auf den Giro vorbereitet?

Altefrohne: Eigentlich relativ ruhig. Ich bin ein paar Einheiten gefahren – aber nur, um die Beine locker zu machen. Erholung war das Motto, die Form ist ja da.

Was halten Sie von dem Kurs über 125 Kilometer?

Altefrohne: Wir hätten es gerne andersherum gehabt, also erst die flachen Kilometer und dann vor Münster die Berge. Die Organisatoren haben es aber anders geplant. Die Strecke ist ganz okay für uns. Die Berge am Anfang werden das Feld nicht groß selektieren.

Und dann wollen Sie das Gelbe Trikot überziehen?

Altefrohne: Ja, das ist der Plan und das wäre sehr schön. Erst einmal muss ich aber den zweiten Platz absichern. Ich darf mir keine Fehler erlauben.

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