Basketball: Oberliga 4
BBG Herford II gastiert in Telgte: Vom Fast-Absteiger zum Primus

Telgte -

In der Basketball-Oberliga kommt es zum Gipfeltreffen zwischen dem Tabellenzweiten SG Telgte-Wolbeck und Spitzenreiter BBG Herford II. Beide Mannschaften sind nach sieben Spieltagen noch ungeschlagen.

Samstag, 08.12.2018, 08:31 Uhr aktualisiert: 12.12.2018, 20:28 Uhr
Raphael Sierra (Nr. 82) möchte mit den Basketballern der SG Telgte-Wolbeck auch im achten Saisonmatch ungeschlagen bleiben, allerdings stellt sich am heutigen Samstag mit der BBG Herford II der aktuelle Spitzenreiter in der Emsstadt vor.
Raphael Sierra (Nr. 82) möchte mit den Basketballern der SG Telgte-Wolbeck auch im achten Saisonmatch ungeschlagen bleiben, allerdings stellt sich am heutigen Samstag mit der BBG Herford II der aktuelle Spitzenreiter in der Emsstadt vor. Foto: Aumüller

In der Basketball-Oberliga kommt es am heutigen Samstag (19 Uhr, Zweifachhalle am Schulzentrum) zum Gipfeltreffen zwischen dem Tabellenzweiten SG Telgte-Wolbeck und Spitzenreiter BBG Herford II. Beide Mannschaften sind nach sieben Spieltagen noch ungeschlagen – für einen von beiden wird diese makellose Serie nun enden.

Die Ostwestfalen waren in der Vorsaison sportlich eigentlich abgestiegen. „Oft sind sie auch gar nicht angetreten, das war eine Lachnummer“, erinnert sich SG-Coach Marc Schwanemeier.

Durch den freiwilligen Rückzug zweier Teams (Löhne und Schlangen) vor dem festgeschriebenen Stichtag 31. Mai rutschten sie doch wieder ins Oberliga-Feld und krempelten ihr Team dann komplett um. Aus einer weitgehend chancenlosen Jugendmannschaft wurde ein spielstarkes Aufgebot mit Meister-Ambitionen. Vier Neuzugänge kamen aus Löhne, zwei weitere von anderen Vereinen und zwei aus der ersten Herforder Mannschaft. Zu ihnen gesellten sich drei talentierte Nachwuchsspieler. Alles zusammen hat offenkundig eine Mischung ergeben, die um den Titel mitspielt. Am Vorwochenende wurde Leopoldshöhe mit zwei Punkten Differenz in die Schranken gewiesen.

„Die Mannschaft hat jetzt ein ganz anderes Gesicht. Wir müssen uns überraschen lassen, wir kennen nur die vier Spieler aus Löhne. Es ist ein 50:50-Spiel“, sagt Schwanemeier. „Viel hängt von der Tagesform ab.“ Der Gewinner der Begegnung hat zunächst einmal beste Aussichten auf den Aufstieg in die 2. Regionalliga. „Wenn wir es sportlich schaffen, würden wir ihn annehmen – aber die Saison ist noch lang und wir müssen nicht aufsteigen. Am Samstag wird es noch keine Vorentscheidung geben.“

Personell sieht es gut aus. Bis auf Max Reckers sind alle Akteure an Bord.

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