Fußball: Bezirksliga 12
Gelmers Altherren freuen sich: Abschied von Christian Schmelter bei der SG Telgte

Telgte -

Im Sommer hört Christian Schmelter als Co-Trainer bei der SG Telgte auf. Er ist öfter beim Training und bei den Spielen als geplant. Für die Zeit danach hat der Münsteraner schon Pläne. Die Altherren von GW Gelmer dürfen sich freuen – und nicht nur die.

Samstag, 16.02.2019, 09:00 Uhr
Ein schöner Tag im Leben des Co-Trainers: Christian Schmelter beim erfolgreichen Aufstiegsspiel zur Bezirksliga gegen Bösensell.
Ein schöner Tag im Leben des Co-Trainers: Christian Schmelter beim erfolgreichen Aufstiegsspiel zur Bezirksliga gegen Bösensell. Foto: Aumüller

Christian Schmelter kickt bei den Altherren von Grün-Weiß Gelmer. Und er spielt gerne Speckbrett. Beides kommt seit anderthalb Jahren etwas zu kurz. Ab dem Sommer ist das anders, dann hat der Münsteraner wieder mehr Zeit für diese Hobbys. Als Co-Trainer der SG Telgte hört Schmelter nach dieser Saison auf (WN berichteten). Einen neuen Job in einem anderen Verein will er dann nicht übernehmen. „Wenn man 35 Jahre lang auf dem Fußballplatz gestanden hat, dann möchte man auch mal etwas Anderes machen. Das war auch die Absprache mit meiner Freundin“, erklärt der 42-Jährige.

Eigentlich hatte Schmelter schon alle Fußballämter ruhen lassen, ehe er sich von seinem alten Kumpel Mario Zohlen doch noch mal breitschlagen ließ. Der Coach des damaligen A-Kreisligisten in Telgte suchte einen Assistenten, und sein ehemaliger Teamkollege von Wacker Mecklenbeck sprang im August 2017 ein.

Ein Deal

„Wir hatten von Anfang an den Deal, dass ich es so lange mache, bis Mario jemanden findet, der zu hundert Prozent da ist“, berichtet Schmelter. „Ich habe klar gesagt: Für die Mannschaft ist es besser, wenn ein Co-Trainer voll dabei ist.“ Der ist für die nächste Saison bereits gefunden: Dann steht – wie berichtet – der Münsteraner Marius Schulz neben Zohlen an der Seitenlinie.

Man ist ja auch heiß.

Christian Schmelter

Schmelter fährt schon deutlich öfter ins Takko-Stadion, als ursprünglich geplant. Die Verabredung war: Der Assi kommt so soft zum Training, wie er es schafft, und einmal im Monat zum Spiel. Die Realität: „Ich bin in der Regel dienstags und donnerstags beim Training. Und von den 16 Spielen in der Hinrunde habe ich vielleicht fünf verpasst“, zählt der Angebotsplaner der Deutschen Bahn auf. „Das war anders geplant, aber man ist ja auch heiß und will dabei sein.“

Wunschvorstellung

Das Ziel für die Rückserie ist klar: Schmelter will seinen Teil dazu beitragen, dass die SG in der Bezirksliga den Klassenerhalt schafft. „Ich habe eine Wunschvorstellung“, verrät er. „Wir packen es frühzeitig und ich kann die letzten Spiele in aller Ruhe genießen.“ Die vergangenen anderthalb Jahre in Telgte „waren super“. Schmelter: „Wir haben viel erreicht: den Aufstieg und vor allem die Entwicklung der Mannschaft.“

Ob ihm der Abschied im Sommer schwerfalle? „Mit Sicherheit“, sagt der Co. „Andererseits freue ich mich auch darauf, wieder mehr Zeit für anderes zu haben.“ Für die Altherren zum Beispiel, für Speckbrett und natürlich für die Freundin.

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