Volleyball: 3. Liga Frauen
BSV Ostbevern ist gewarnt und gerüstet: BW Aasee kann kommen

Ostbevern -

Der Tabellenzweite BSV Ostbevern erwartet den Drittletzten BW Aasee – unter normalen Umständen ist das eine klare Sache. Dieses Duell ist aber nicht normal. In den letzten drei Derbys hat der BSV sieben Punkte abgegeben.

Freitag, 15.02.2019, 19:00 Uhr
Libera Jana Rolf (vorne) war in dieser Woche erkältet, ist aber für den Klassiker am Samstagabend gegen Aasee fest eingeplant.
Libera Jana Rolf (vorne) war in dieser Woche erkältet, ist aber für den Klassiker am Samstagabend gegen Aasee fest eingeplant. Foto: Aumüller

Der zweite Tabellenrang in der 3. Liga West ist ab sofort der erste Aufstiegsplatz. Weil der souveräne Spitzenreiter USC Münster II – wie berichtet – nicht an der Vorlizenzierung zur 2. Liga teilnimmt, kann er nicht hochrücken. Der Vizemeister hat nun das Zugriffsrecht. „Jetzt beginnt schon das verlängerte Saisonfinale. Jeder Spieltag ist spannend“, sagt BSV-Trainer Dominik Münch sechs Partien vor dem Saisonende.

Das heißt auch: Jeder Punktverlust tut doppelt und dreifach weh. Ostbevern steht auf Rang zwei mit einem Mini-Polster auf die Verfolger. In ihrem ersten Heimspiel in dieser Saison an einem Samstagabend erwarten die BSV-Frauen heute um 20 Uhr Blau-Weiß Aasee . Gegen den Drittletzten sollte unter normalen Umständen nichts passieren für den momentanen Aufstiegskandidaten Nummer eins. Das Problem: Die Duelle mit Aasee sind alles andere als normal.

„Man muss dieses Spiel mit anderen Maßstäben messen“, sagt Münch. In der Hinrunde mühte sich sein Team in Münster zu einem 3:2-Sieg. Im Vorjahr ging der spätere Vizemeister in beiden Derbys mit 0:3 baden.

Weil sich der Kader von BW Aasee vor dieser Saison stark verändert hat, ist die Verbindung nach Ostbevern nicht mehr so eng wie früher. An der Brisanz des Nachbarschaftsduells ändere das nichts, meint Münch. „Die Mannschaft schafft es gegen uns immer, sich in Position zu bringen.“ Der Erzrivale spiele „einen modernen und anspruchsvollen Volleyball – sehr schnell, sehr variabel, insgesamt sehr aufwendig“, lobt der BSV-Coach. Seine Truppe hat aber einen Lauf: In den ersten vier Spielen 2019 hat sie elf von zwölf möglichen Punkten geholt. Keine Frage: BW Aasee kann kommen.

Münch muss weiter ohne die verletzten Maren Flachmeier und Andrea Mersch-Schneider planen. Jana Rolf war in dieser Woche erkältet, ist aber dabei.

Bezirkspokal

Im Bezirkspokal gastiert der BSV am Sonntag (11 Uhr) als haushoher Favorit beim Bezirksligisten SG Sendenhorst. Der Sieger spielt anschließend in Sendenhorst gegen den Gewinner der Partie ASV Senden (3. Liga) und VC Recklinghausen (Verbandsliga) um das Ticket für die Finalrunde Mitte April. Für Münch hat der Bezirkspokal nicht oberste Priorität. Wiebke Silge verabschiedet sich nach dem Aasee-Spiel in den Urlaub. Unterstützung gibt es aus der zweiten Mannschaft.

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