Kegeln: Regionalliga
Aufstiegsspiele des BSV Ostbevern gegen SU Annen auf ungeliebter Kunststoffbahn

Ostbevern -

Am 12. Mai treffen die Sportkegler des BSV Ostbevern in zwei Aufstiegsspielen in Mühlheim an der Ruhr auf die SU Annen. Sowohl der Belag des Austragungsortes als auch der Termin stoßen bei den Blau-Weißen auf wenig Gegenliebe.

Mittwoch, 27.02.2019, 20:00 Uhr
804 Holz erzielte Christoph Nowag beim Saisonabschluss gegen Klafeld-Geisweid II. Nun richten sich die Augen der BSV-Kegler auf das Aufstiegsmatch am 12. Mai in Mühlheim gegen SU Annen.
804 Holz erzielte Christoph Nowag beim Saisonabschluss gegen Klafeld-Geisweid II. Nun richten sich die Augen der BSV-Kegler auf das Aufstiegsmatch am 12. Mai in Mühlheim gegen SU Annen. Foto: Aumüller

Die Augen der Ostbeverner Sportkegler sind schon jetzt auf den 12. Mai gerichtet. An diesem Sonntag sollen in Mühlheim an der Ruhr die Aufstiegsspiele zur NRW-Liga stattfinden. Der Gegner kommt aus dem Ruhrgebiet und heißt SU Annen I.

Für die Kegler aus Witten ist es bereits der fünfte Versuch, als Meister einer der beide Regionalliga-Staffeln in die dritthöchste deutsche Liga aufzusteigen. Vier Mal in Folge sind sie zuletzt am Titelträger aus Westfalen gescheitert.

„Das ist sicher ein psychologischer Vorteil für uns“, sagt BSV-Abteilungsleiter Christoph Nowag . „Für uns ist es das erste Mal. Wir gehen mit Spaß an die Aufgabe heran. Vieles hängt von der Tagesform ab. Wir haben sechs gute Spieler und werden sicher auch ein bis zwei Ersatzleute mitnehmen. Alles, was jetzt noch kommt, ist für uns ein Bonus. “

Allerdings müssen die Ostbeverner beide Spiele an einem Tag auf den ungeliebten Kunststoffbahnen austragen. „Das große Problem werden die Bauern werden“, weiß Nowag aus eigener Erfahrung. Der Gegner aus Annen kennt diesen Belag hingegen von seiner eigenen Anlage. Der Kegelverband Rheinland legte dies ebenso fest wie den 12. Mai als Austragungstag.

Ein Datum, das für die Blau-Weißen mehr als ungünstig ist, da sie am gleichen Tag im Eastside die Westdeutschen Meisterschaften für Nachwuchskegler ausrichten. „Wir alle sind dort in die Organisation mit eingebunden. Zudem könnten uns nur wenige Zuschauer in Mühlheim unterstützen. Deshalb haben wir den Antrag gestellt, die Aufstiegsspiele zu verschieben“, so Nowag. Eine Entscheidung darüber steht noch aus.

„Nur Markus Czauderna hat schon mal in Mühlheim gespielt“, berichtet Nowag, der mit der ersten Mannschaft in der zurückliegenden Saison immerhin einen Punkt vom Auswärtsspiel bei SU Annen II mitbringen konnte. Geplant ist, im Vorfeld einmal auf der Anlage in Mühlheim zu trainieren.

Obwohl die Sportler aus der Bevergemeinde schon vor der Begegnung als Meister der Regionalliga feststanden, zeigten sie im Heimspiel gegen die TG Klafeld-Geisweid II noch einmal ihr Können auf den eigenen Bahnen und ließen dem Gegner nicht den Hauch einer Chance. Mit dem besten Saisonergebnis von 4824 Holz war es gleichzeitig ein würdiger Saisonabschluss.

Als Tagesbester gefiel dabei Michael Hornig mit 846 Holz. Ihm folgten Martin Börschmann mit 822, Christoph Nowag mit 804, Marc Schelhove mit 795, Nico Hornig mit 795 und Markus Czauderna mit 762 Holz.

Nichts zu holen gab es derweil für die zweite BSV-Mannschaft beim neuen Oberliga-Meister in Reckenfeld. Die Hausherren siegten souverän mit 3023 : 2775 Holz. Bester BSV-Kegler war Markus Meckmann mit 710 Holz, gefolgt von Klaus Auf der Landwehr (709), Harald Jochmann (708) und Bernhard Grave (648).

Durch einen verdienten Auswärtssieg schaffte es der BSV Ostbevern III, den ESV Münster/DJK Buldern VI noch vom ersten Platz der Kreisliga eins zu verdrängen. Obwohl sich alle Sportkegler auf den Bahnen in Nottuln schwer taten, gewannen die Gäste mit 3:0 (2422 : 2334 Holz, Zusatzwertung 22:14). Durch diesen Erfolg sind sie nun punktgleich mit den Münsteranern, haben aber die bessere Zusatzwertung und werden mit dem Bezirksliga-Aufstieg belohnt.

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