Basketball: Landes- und Bezirksliga
Dramatischer letzter Spieltag für SG Telgte-Wolbeck II und III

Telgte -

Gemischte Gefühle gab es am letzten Spieltag der Saison 2018/19 bei den Basketballern der SG Telgte-Wolbeck. Während die Erstvertretung den Aufstieg in die 2. Regionalliga feierte und die Dritte den Klassenerhalt in der Bezirksliga perfekt machte, verpasste die SG-Reserve ihr Saisonziel knapp.

Dienstag, 16.04.2019, 20:04 Uhr aktualisiert: 16.04.2019, 20:08 Uhr
Jonah Dohmen (Nr. 43) lag mit der Reserve der SG Telgte-Wolbeck lange Zeit aussichtsreich im Meisterschaftsrennen der Landesliga, ehe es die heimischen Korbjäger am letzten Spieltag doch noch erwischte. Sie wurden auf den vorletzten Tabellenplatz durchgereicht.
Jonah Dohmen (Nr. 43) lag mit der Reserve der SG Telgte-Wolbeck lange Zeit aussichtsreich im Meisterschaftsrennen der Landesliga, ehe es die heimischen Korbjäger am letzten Spieltag doch noch erwischte. Sie wurden auf den vorletzten Tabellenplatz durchgereicht. Foto: Kock

War das ein spannender letzter Spieltag in der Basketball-Landesliga. Gesucht wurde der zweite Absteiger neben Schlusslicht TV Gladbeck. Und gleich sechs Teams konnte es noch erwischen, darunter die SG Telgte-Wolbeck II.

Mit einem Heimsieg gegen den ebenfalls bedrohten ATV Haltern wären die heimischen Korbjäger aus dem Schneider gewesen. Allerdings – es kam anders: Durch die 52:74-Niederlage zum Saison-Halali zog nicht nur der siegreiche Gegner, sondern gleich noch zwei weitere Aufgebote (FC Schalke 04 III und TSC Münster) in der Tabelle an der SG-Reserve vorbei, die nun in den saueren Apfel beißen und den Rückwärtsgang in die Bezirksliga antreten muss.

„Ab Platz sechs hätte jeder noch absteigen können. Die Hälfte der Landesliga war gleichstark. Das ist eine Monstertabelle für Leute mit schwachem Herzen“, schaut Übungsleiter Alexander Strestik noch einmal zurück. „Wir sind am grünen Tisch als Dritter aufgestiegen und nun zurück in der Bezirksliga. Zur 2. Regionalliga ist es als Unterbau der ersten Mannschaft schon eine große Lücke. Gerade für die Jugendspieler, die sich bei uns weiterentwickeln sollen, ist es sehr schade.“

Über die Gründe für die Rückstufung ist sich Strestik völlig im Klaren: „Wir haben in der Rückrunde viele Spiele liegen gelassen, in denen wir nicht komplett antreten konnten.“ Schon vor dem Start in die Saison war klar, dass es personell eng werden könnte. „Wir haben mit der dritten Mannschaft zusammen trainiert. In der Regel waren nur zehn bis zwölf Spieler da.“

Ob er in der nächsten Saison als Bezirksliga-Coach weitermacht, lässt Strestik offen: „Wenn wir drin bleiben, bin ich auf jeden Fall dabei, habe ich gesagt. Jetzt muss ich mal gucken.“

Grund zum Jubeln gab es in der Emsstadt jedoch auch. Die Drittvertretung um Trainer Ralf Paulsen brachte durch einen 61:56-Erfolg gegen SCA Ochtrup am letzten Spieltag den Klassenerhalt in der Bezirksliga unter Dach und Fach. Auch hier ging es bis zuletzt ganz eng zu. Den TVE Greven und TV Emsdetten II vermochte man hinter sich zu lassen.

Abzuklären bleibt, wie es mit dem Spielerpotenzial für 2019/20 aussieht. „Ich empfehle mit zwei Mannschaften in der Bezirksliga anzutreten“, sagt Marc Schwanemeier, der davon ausgeht, dass Jonah Dohmen fest zum Kader der Erstvertretung stoßen wird. Was mit Nils Adel und Alex Krone wird, ist noch offen. Auch der Coach der Ersten hätte die SG-Reserve lieber in der Landesliga gesehen. „Das Niveau in der Bezirksliga ist deutlich geringer.“

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