Basketball: Oberliga
Leon Schmidt von der SG Telgte-Wolbeck: „Wir haben es krachen lassen“

Telgte -

Mit Center Leon Schmidt spielt nur noch ein waschechter Emsstädter in der ersten Basketball-Mannschaft der Spielgemeinschaft Telgte-Wolbeck. Wie er die zwei Aufstiege in den zurückliegenden drei Jahren erlebt hat, hat er den Westfälischen Nachrichten erzählt.

Freitag, 19.04.2019, 08:00 Uhr
Leon Schmidt (l.) überzeugt bei den Basketballern der SG Telgte-Wolbeck durch seine überragende Athletik unter dem Korb, die ihn zu einem guten Reboundspieler macht.
Leon Schmidt (l.) überzeugt bei den Basketballern der SG Telgte-Wolbeck durch seine überragende Athletik unter dem Korb, die ihn zu einem guten Reboundspieler macht. Foto: Kock

„Er ist unser stärkster Rebounder und sehr athletisch unter dem Korb“, findet Marc Schwanemeier viele lobende Worte für Leon Schmidt . „Zudem hat er sich weiterentwickelt und ist konstanter in seinen Leistungen geworden.“ Aber der Trainer der SG Telgte-Wolbeck sieht auch noch einiges an Steigerungspotenzial bei dem 22-jährigen Center. „Er ist noch nicht der beste Werfer. Daran muss er weiter arbeiten.“

Fest steht auf jeden Fall, dass Schmidt der einzig verbliebene waschechte Telgter in Reihen des Aufsteigers zur 2. Regionalliga ist. Nach Bildung der Spielgemeinschaft haben sich etliche weitere Emsstädter in die zweite Mannschaft zurückgezogen, den Löwenanteil des Teams stellt nun die Wolbecker Fraktion.

Zwischenzeitlich musste der hochgewachsene Centerspieler aus gesundheitlichen Gründen mal fünf Wochen pausieren, ansonsten bekommt er trotz starker Konkurrenz auf seiner Position regelmäßig ungefähr 25 Minuten Spielanteile. Rechtzeitig zum entscheidenden Gipfeltreffen in Herford war er zurück im Team, das eine Woche später in eigener Halle dann gegen den TV Ibbenbüren II den Titelgewinn perfekt machte.

„Anschließend sind wir gemeinsam in Telgte Essen gegangen und haben es dann in Münster ordentlich krachen lassen“, erzählt Leon Schmidt, der kurz vor seinem Ausbildungsabschluss als Holzmechaniker steht. Am 14. Mai ist theoretische Prüfung.

Ein besonderes Highlight war für den begeisterten Basketballer auch das Heimspiel gegen Verfolger BBG Herford II im Dezember. „Da waren viele Kumpel von mir auf der Tribüne und haben uns angefeuert. Anschließend haben wir zusammen meinen Geburtstag gefeiert.“

2019/20 gibt es für ihn sportlich nach dem Aufstieg nur ein Ziel: „Es wird schwer, aber wir wollen den Klassenerhalt schaffen. Ich glaube, der Sprung von der Oberliga in die 2. Regionalliga ist noch einmal größer als der von der Landesliga in die Oberliga.“

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