Fahrsport: Westfälische Meisterschaften
RFV Gustav Rau Westbevern holt vier Platzierungen in den Top Ten

Westbevern -

Mit Platz zwei, sechs und neun kehrten Andre Greiling, Michael Gausepohl und Tim Schäferhoff vom RFV Gustav Rau Westbevern von den Westfälischen Meisterschaften für Pony-Zweispänner zurück. Nach einer verkorksten Dressur lief es für Gausepohl wie geschmiert.

Dienstag, 30.04.2019, 12:00 Uhr aktualisiert: 02.05.2019, 19:14 Uhr
Michael Gausepohl patzte in der Dressur. Danach lief es blendend.
Michael Gausepohl patzte in der Dressur. Danach lief es blendend. Foto: Niemann

Dass der RFV Gustav Rau Westbevern gute Fahrsportler in seinen Reihen hat, bewies er jetzt aufs Neue: Bei den Westfälischen Meisterschaften für Pony-Zweispänner in Südlohn-Oeding platzierten sich gleich drei Westbeverner in den Top Ten der kombinierten Gesamtwertung der Klasse M. Zudem belegte Franz Friehe Rang acht bei der Pferde-Zweispänner-Prüfung der Klasse M.

Die kombinierte Gesamtwertung besteht aus Dressurprüfung, Hindernisfahren und Geländefahren. Andre Greiling wurde dabei Zweiter, Michael Gausepohl Sechster und Tim Schäferhoff Neunter. Der erfolgreiche Auftakt in die noch junge Saison machte dem Trio natürlich Mut. Am Feinschliff muss aber noch gearbeitet werden, wie insbesondere die Dressur bewies: In dieser Disziplin erwischte es Gausepohl ziemlich arg. Er belegte nur den 23. und damit letzten Platz.

„Konzentration und Abstimmung passten nicht. Das hatte ich mir natürlich anders vorgestellt. Mit dem Resultat waren zu diesem Zeitpunkt alle Chancen auf einen vorderen Rang dahin“, ärgerte sich der Routinier.

Allerdings konnte Gausepohl noch nicht ahnen, dass es anschließend wie geschmiert für ihn laufen würde. Mit dem eingespielten Pony-Gespann Dark Devil und Dark Shadow blieb er im Hindernisfahren fehlerlos und landete mit 16 Hundertstel Sekunden Vorsprung auf Platz eins. In seiner Paradedisziplin, der Geländeprüfung, gab es dann erneut den Teilsieg und insgesamt noch den Sprung auf Rang sechs. Mit größerer Konstanz wäre also noch mehr drin gewesen.

Eben diese wies von den Gustav-Rau-Aktiven Andre Greiling am ehesten nach. Deshalb wurde er am Ende auch nur von Daniela Menke (RV Altes Amt Dielingen) geschlagen, die sich knapp vor Greiling die Westfalenmeisterschaft sicherte. Greiling war als Sechster in der Dressur gestartet. Es folgten noch zwei dritte Plätze in den anderen Disziplinen.

Bei Tim Schäferhoff lief die Dressur mit Rang sieben einigermaßen zufriedenstellend. Das Hindernisfahren mit zwölf Fehlerpunkten und Platz 18 war dann ein kleiner Albtraum. Durchs Gelände kam er als Achter wieder ordentlich und belegte insgesamt Rang neun.

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