Fußball: Bezirksliga 12
Wieder ein Endspiel: SG Telgte reicht gegen SV Wilmsberg ein Sieg

Telgte -

Um den Abstieg zu verhindern, reicht der SG Telgte im Heimspiel gegen den SV Wilmsberg ein Sieg. Die Gäste haben aber auch noch Ambitionen. SG-Trainer Mario Zohlen wird fast schon spirituell.

Freitag, 24.05.2019, 18:31 Uhr aktualisiert: 24.05.2019, 19:01 Uhr
Das war fast genau vor einem Jahr: Per Elfmeter trifft Josef Maffenbeier in Nienberge zur 2:1-Führung für die SG. Die Telgter gewannen das Aufstiegs-Endspiel gegen den SV Bösensell mit 5:2. Jetzt hat die SG wieder ein Finale. SG-Trainer Mario Zohlen sah oft schwankende Leistungen seiner Elf.
Das war fast genau vor einem Jahr: Per Elfmeter trifft Josef Maffenbeier in Nienberge zur 2:1-Führung für die SG. Die Telgter gewannen das Aufstiegs-Endspiel gegen den SV Bösensell mit 5:2. Jetzt hat die SG wieder ein Finale. SG-Trainer Mario Zohlen sah oft schwankende Leistungen seiner Elf. Foto: Aumüller

Knapp ein Jahr nach dem Aufstiegs-Endspiel der Kreisliga-Meister gegen den SV Bösensell hat die SG Telgte schon wieder ein Finale. Am 2. Juni 2018 machte die Sportgemeinschaft mit dem 5:2-Sieg den Sprung in die Bezirksliga perfekt. Am morgigen Sonntag (Anstoß bereits um 13 Uhr) im letzten Saisonmatch gegen den SV Wilmsberg kämpfen die Telgter darum, nicht gleich wieder den Weg nach unten antreten zu müssen.

Die Grün-Weißen erlebten in der vergangenen Woche eine Gefühlsachterbahn. Sie zeigten gegen den VfL Wolbeck eine starke Leistung und gewannen verdient mit 2:0. Nach dem Abpfiff erfuhren sie, dass sie trotzdem abgestiegen sind. Mitte der Woche gab Germania Horstmar bekannt, freiwillig die Bezirksliga zu verlassen. Also bekommt die SG doch noch eine Chance.

Telgte und Arminia Ibbenbüren (zeitgleich am Sonntag gegen den Tabellen-Achten SpVg Emsdetten 05) streiten im Fernduell um den letzten freien Platz in der Klasse. Die SG hat einen Punkt Vorsprung und die um neun Treffer bessere Tordifferenz. Das sind die Szenarien: Gewinnen die Telgter, sind sie sicher gerettet, ansonsten darf Ibbenbüren nicht gewinnen. Ein Punkt reicht der Arminia definitiv nicht.

Vor dem Kribbel-Ende einer enttäuschenden Saison wird Mario Zohlen fast schon spirituell. „Das kann auch ein Zeichen sein, dass wir diese Chance noch bekommen“, sagt der SG-Trainer. Er weiß: „Der Klassenerhalt hat eine so große Bedeutung für den Verein.“ Der Club feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen.

Der SV Wilmsberg, momentan Vierter, darf sich noch – äußerst theoretische – Chancen ausrechnen, an der Aufstiegsrelegation zur Landesliga teilzunehmen. „Es geht für Telgte um mehr als für uns“, stellt SVW-Trainer Christof Brüggemann die Möglichkeit einer Teilnahme an der Relegation infrage. Vor allem wolle man sich keine Wettbewerbsverzerrung vorwerfen lassen und daher alles in die Waagschale werfen. „Wir wollen über 60 Punkte kommen. Außerdem hat uns Ibbenbüren Flüssiggold in Aussicht gestellt“, gibt‘s eine Prämie der Arminia.

Das Hinspiel verlor die SG mit 1:4. „Wilmsberg hat eine relativ erfahrene Mannschaft mit einer starken linken Seite und mit einem kompletten, sehr gefährlichen Stürmer“, sagt Zohlen. Alexander Hesener hat schon 22 Mal geknipst in dieser Saison. „Wir treffen auf einen noch besseren Gegner als Wolbeck. Wir müssen uns weiter steigern“, fordert Zohlen. Er kann auf dem selben Kader wie zuletzt bauen.

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