Leichtathletik: Westfalenmeisterschaften
TV Friesen Telgte bucht drei Tickets nach Frankfurt

Telgte -

Drei Leichtathletinnen des TV Friesen Telgte qualifizierten sich bei den Westfalenmeisterschaften in Hamm für die Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften des DTB in Frankfurt. Vor allem Franziska Pelkmann und Eva Weßendorff wuchsen über sich hinaus.

Montag, 24.06.2019, 21:00 Uhr
Waren in Hamm erfolgreich: (vorne v.l.) Franziska Pelkmann, Ida Wewelkamp, Marie Rüberg sowie (hinten v.l.) Eva Weßendorff, Annika Cappenberg und Merle Weßendorff.
Waren in Hamm erfolgreich: (vorne v.l.) Franziska Pelkmann, Ida Wewelkamp, Marie Rüberg sowie (hinten v.l.) Eva Weßendorff, Annika Cappenberg und Merle Weßendorff. Foto: TV Friesen

Bei den Westfalenmeisterschaften des Westfälischen Turner-Bundes (WTB) im Rahmen des Landesturnfestes in Hamm sicherten sich die Leichtathletinnen des TV Friesen drei direkte Qualifikationen zu den Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften des Deutschen Turner-Bundes (DTB) im September in Frankfurt. War die Qualifikation der B-Jugendlichen Lena Böer im Steinstoßen noch zu erwarten, kamen die Normerfüllungen von den beiden zwölfjährigen Franziska Pelkmann und Eva Weßendorff überraschend.

Mit 7,90 Meter sicherte sich Lena Böer im Steinstoßen souverän – die Norm liegt bei sieben Metern – als Vize-Westfalenmeisterin die Qualifikation, und das trotz eines Trainingsrückstandes. Im Fünfkampf der Schülerinnen W 12/13 machte es Franziska Pelkmann spannend bis zum Schluss. Zusammen mit ihrer Vereinskollegin Eva Weßendorff setzte sie gleich in der ersten Disziplin, dem Weitsprung, mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 4,42 Metern ein Ausrufezeichen. In ihrem Sog steigerte sich Weßendorff auf 4,05 Meter. Im folgenden 75-Meter-Lauf ließen beide eine weitere Bestleistung folgen: Pelkmann mit 10,97 erstmals unter elf Sekunden und Weßendorff mit 11,78 Sekunden. Somit lagen beide auf Kurs B-Norm.

Im Kugelstoßen gab es dann einen kleinen Bruch. Zwar erreichten beide Telgterinnen Durchschnittsweiten, waren zur Normerfüllung aber leicht vom Kurs abgekommen. „Um im abschließenden 1000-Meter-Lauf nicht unerreichbare Zeiten erzielen zu müssen, hatten Franziska und Eva die Vorgabe, mindestens 25 Meter zu werfen“, berichtet Friesen-Abteilungsleiter Ludger Dahlmann-Plagge. Diese Aufgabe erfüllten die Schülerinnen mit Bravour. Pelkmann warf mit 27,58 Metern fast neue Bestleistung und Weßendorff wie im Rausch 30,12 Meter. Sie sicherte sich damit die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften im Schleuderballwerfen.

Pelkmann musste dann über 1000 Meter eine Zeit von unter 3,50 Minuten erzielen, um die A-Norm zu erfüllen. Bis zur 800-MeterMarke lag sie knapp über der Vorgabe, ehe sie in einem fulminanten Spurt über die letzten 200 Meter mit 3,43,1 Minuten die Qualifikation zu den nationalen Titelkämpfen und den Gewinn der Westfalenmeisterschaft vor Weßendorff schaffte.

Im Vorfeld des Fünfkampfes hatten Pelkmann und Weßendorff mit exakt der gleichen Weite von 27,95 Metern einen doppelten ersten Platz und eine Doppel-Westfalenmeisterschaft im Schleuderballwerfen geholt.

Die B-Jugendliche Merle Weßendorff muss mit der Punktzahl von 44,555 und der Erfüllung der B-Norm auf eine mögliche Zulassung zu den Deutschen Meisterschaften warten. Annika Cappenberg landete bei ihrer ersten Meisterschaft im Mittelfeld. Marie Rüberg und Ida Wewelkamp belegten in der Klasse W 10/11 im Fünfkampf die Plätze zwei und drei. Damit wurde Wewelkamp Vize-Westfalenmeisterin und Rüberg holte die Bronzemedaille.

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