Fußball: EM in Schottland
Sophia Kleinherne als Kapitänin zur U 19-Europameisterschaft

Telgte -

In der Vorrunde der Europameisterschaft treffen die deutschen U 19-Juniorinnen auf England, Belgien und Spanien. Dass sie die DFB-Auswahl als Kapitänin anführt, sei „ein schönes Gefühl“, sagt die Telgterin Sophia Kleinherne.

Freitag, 12.07.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 12.07.2019, 17:21 Uhr
Sophia Kleinherne (hier auf einem Archivbild) spielt für den 1. FFC Frankfurt in der Bundesliga.
Sophia Kleinherne (hier auf einem Archivbild) spielt für den 1. FFC Frankfurt in der Bundesliga. Foto: Kock

Dass Sophia Kleinherne bei der U 19-Europameisterschaft in Schottland zum Kader der deutschen Nationalmannschaft gehört, ist angesichts ihrer Leistungen in der jüngeren Vergangenheit fast schon eine Selbstverständlichkeit. Was die Rolle der Telgterin innerhalb der U 19-Auswahl und beim Deutschen Fußball-Bund unterstreicht: Sie führt das Team als Kapitänin in die Titelkämpfe.

Am heutigen Samstag steigt der Flieger mit den 20 besten deutschen U 19-Kickerinnen an Bord am Flughafen Köln/Bonn Richtung Schottland in die Luft. Die Auswahl von Trainerin Maren Meinert trifft am kommenden Dienstag in Perth um 20.30 Uhr deutscher Zeit auf England. Drei Tage später, am 19. Juli (20.30 Uhr), geht es wieder in Perth gegen Belgien. Das letzte Vorrundenspiel absolviert die deutsche Mannschaft am 22. Juli (17 Uhr) in Stirling gegen Spanien. Die zwei besten Mannschaften aus den beiden Gruppen erreichen das Halbfinale. Das Finale der Europameisterschaft wird am 28. Juli (Sonntag, 17 Uhr) in Paisley ausgetragen. Alle Vorrundenspiele der deutschen U 19-Frauen werden live im Free-TV bei Sport1 übertragen.

„Das Ziel ist eindeutig: Wir wollen den Titel und uns für die U 20-Weltmeisterschaft 2020 qualifizieren. Dafür müssen wir mindestens das Halbfinale erreichen“, erklärt Kleinherne, die beim Bundesligisten 1. FFC Frankfurt spielt. „Wir wissen, dass es sehr, sehr schwer wird dieses Jahr und dass wir als Team über unsere Grenzen gehen müssen.“ Die 19-jährige Abwehrspielerin hat wieder die Nummer 4. Es sei „ein schönes Gefühl, die Kapitänsbinde tragen zu dürfen und die Mannschaft aufs Feld zu führen“.

„Ich hoffe, dem Team durch meine EM- und WM-Erfahrung zu helfen und voranzugehen“, betont Kleinherne. „Gerade in einem so großen Turnier ist es aber wichtig, dass jeder Verantwortung auf und neben dem Platz übernimmt. Das schätze ich sehr an unserer Mannschaft.“

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