Volleyball
Riesige Vorfreude beim Ostbeverner Trio auf EUSA Games in Polen

Ostbevern -

Lea Dreckmann, Sophia Eggenhaus und Vera Horstmann nehmen vom 26. Juli bis 2. August mit einer Auswahl der Uni Münster an den EUSA Games für Volleyballerinnen in Lodz teil. Noch kennt das BSV-Trio aus Ostbevern weder die Gruppeneinteilung noch einen Spielplan, aber die Vorfreude ist riesengroß.

Freitag, 19.07.2019, 20:00 Uhr
Vera Horstmann (l.) möchte mit ihren gefährlichen Angriffsbällen zu vielen Punktgewinnen für die Uni-Auswahl Münster bei den EUSA Games im polnischen Lodz beitrugen.
Vera Horstmann (l.) möchte mit gefährlichen Angriffsbällen zu vielen Punktgewinnen für die Uni-Auswahl Münster bei den EUSA Games im polnischen Lodz beitrugen. Foto: Aumüller

Die Vorfreude beim Trio aus Ostbevern ist riesig. Vom 26. Juli bis 2. August nehmen Lea Dreckmann , Sophia Eggenhaus und Vera Horstmann an den EUSA Games in Polen teil. Dabei handelt es sich um eine Europameisterschaft für Universitäten. Deren beste Volleyballteams treffen sich ab Freitag nächster Woche in Lodz, um ihren kontinentalen Titelträger auszuspielen.

„Wir freuen uns mega, obwohl wir noch gar nicht wissen, was uns erwartet“, sagt Eggenhaus, die wie ihre beiden Teamkolleginnen zukünftig auf Zweitbundesliga-Niveau für den BSV Ostbevern auf Punktejagd geht. Nun aber steht zunächst der Auftritt mit der Auswahl der WWU Münster im Mittelpunkt. „Als wir die Trikots bekommen haben, haben wir gemerkt: Jetzt geht‘s los.“

Dabei war der Weg zu den europäischen Titelkämpfen beschwerlich genug. Schon 2017 ging es in Münster in eine erste Vorentscheidung, bei der ihnen das seltene Kunststück gelang, die Sporthochschule Köln aus dem Rennen zu werfen. Im Folgejahr war ein zweitägiges Turnier in Bayreuth zu bestehen, bei dem es gegen hochkarätige Konkurrenz aus anderen Bundesländern ging. Neben den Gastgeberinnen gelang dem Münsteraner Aufgebot die vielumjubelte Qualifikation für die anstehenden EUSA Games.

Neben dem BSV-Trio vertreten auch Volleyballerinnen des USC Münster II und von BW Aasee die deutschen Fahren. Am Donnerstag um 5.10 Uhr geht es mit dem Zug Richtung Bochum. Von dort aus macht man sich gemeinsam mit der Männerauswahl der Ruhruniversität Bochum auf den 920 Kilometer langen Weg Richtung Lodz. Etwa neun Stunden dürfte die Busfahrt dauern.

Eine Gruppeneinteilung oder einen Spielplan kennen die deutschen EUSA-Teilnehmer noch nicht. Bekannt ist, dass insgesamt 15 Mannschaften am Damenturnier teilnehmen. Sie kommen aus Italien, Norwegen, Portugal, Polen, Spanien, Kroatien, der Türkei, Ukraine, Zypern, Finnland (2), Frankreich (2) und Deutschland (2). „Mal gucken, was da so geht. Wir sind auf jeden Fall alle ehrgeizig genug rauszuholen, was geht“, sagt Sophia Eggenhaus wenige Tage vor dem sportlichen Ausflug auf unbekanntes Terrain. Für alle ist es der erste EM-Einsatz. Eine gute Voraussetzung ist schon mal gegeben: „Wir verstehen uns einfach gut.“

Am Anreisetag und am Tag der Eröffnungsfeier (26. Juli/Freitag) kann in der Malachowskiego Sporthalle (800 Plätze für Zuschauer), der Angelica Sporthalle (200 Plätze) und der Anilana Sporthalle (1000 Plätze) noch trainiert werden, anschließend beginnt das Turnier, das am 2. August mit einer Siegerehrung und einer Party endet.

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