Fußball: Freundschaftsspiel
SG Telgte bekommt eine Lehrstunde vom 1. FFC Frankfurt

Telgte -

Auch die zweite Reihe des 1. FFC Frankfurt spielte die SG Telgte an die Wand. Der Bundesligist gewann beim Landesligisten vor kleiner Kulisse mit 14:0. Die Gäste aus Hessen hatten auch keine Probleme, den Namen Telgte richtig auszusprechen.

Sonntag, 01.09.2019, 17:40 Uhr aktualisiert: 01.09.2019, 20:52 Uhr
Harte Arbeit bei mehr als 30 Grad Celsius: SG-Spielerin Johanna Kretzer (l.) im Laufduell mit der Frankfurterin Margarita Gidion.
Harte Arbeit bei mehr als 30 Grad Celsius: SG-Spielerin Johanna Kretzer (l.) im Laufduell mit der Frankfurterin Margarita Gidion. Foto: Aumüller

Wenn man aus Frankfurt kommt, muss man Telgte nicht zwingend kennen. Für die Bundesliga-Fußballerinnen und für die Delegation des 1. FFC war die Wallfahrtsstadt schon vor dem Freundschaftsspiel bei der SG kein böhmisches Dorf mehr. „Wir kannten das alle, Sophia hat uns allen auch erklärt, wie man es richtig ausspricht“, sagte FFC-Co-Trainer Kai Rennich, der am Samstagnachmittag den verhinderten Chefcoach Niko Arnautis vertrat. Sophia Kleinherne stammt aus Telgte, hat bei der SG mal angefangen. Heute spielt die 19-Jährige in der FFC-Abwehr.

Rennich zerstreute auch alle Zweifel, dass das Match beim Landesligisten am Länderspiel-Wochenende für den viermaligen Champions-League-Sieger nur lästige Pflicht sei. „Wir brauchten das Spiel, wir wollten im Rhythmus bleiben. Wir waren vorbereitet und wollten auch für Sophia ein schönes Spiel abliefern“, so Rennich. Aus der Anfangself bei der jüngsten Bundesliga-Partie gegen Bayern München standen in Telgte noch fünf Spielerinnen in der Startformation. Die zweite Reihe aus Frankfurt gewann vor nur gut 200 Zuschauern und bei mehr als 30 Grad locker mit 14:0 (4:0).

Frauenfußball: SG Telgte gegen 1. FFC Frankfurt

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„Vier Tore in der ersten Halbzeit war nicht das, was wir uns vorgenommen hatten. In der zweiten haben wir es viel besser gemacht“, bilanzierte Rennich. Vermutlich war sein Team auch geschockt von der frühen Verletzung von Saskia Matheis , die unter Tränen vom Platz getragen und ins Krankenhaus gebracht wurde. Am Ende waren die Gastgeberinnen mit den 14 Toren noch bestens bedient.

Von dem erhofften eigenen Treffer waren die SG-Frauen, die vier Klassen unter Frankfurt spielen, weit entfernt. Chancen hatten sie keine. Die beiden FFC-Torhüterinnen durften sich im Takko-Stadion beim Sonnenbaden abwechseln. Groß gestört wurden sie nicht. „Wir konnten sehr viel lernen und etwas für die nächsten Spiele in der Landesliga mitnehmen. Mehr war hier heute nicht möglich für uns“, sagte SG-Trainer Sebastian Wende.

Enttäuscht waren die SG-Verantwortlichen von der geringen Besucherzahl. „Bei dem ganzen Organisationsaufwand ist das schade, aber es sind ganz sicher witterungsbedingt nicht mehr Zuschauer gekommen“, erklärte Magnus Hoveling, der Sportliche Leiter Frauen. „In der ersten halben Stunde hat unsere Mannschaft tiptop mitgehalten, dann hat es Frankfurt clever gespielt.“

SG: Rodrigues Santos (46. M. Salomon) – Mors, Rüter, Focke – Joswowitz (55. R. Salomon), Baysal (61. Holtmann), Plagge, Curtis, Laukötter – Füchtenbusch (33, Kretzer), Fipke (79. Kretschmer). Frankfurt: Bösl (46. Lee) – Kleinherne, Störzel (46. Hahn), Hechler (61. Schulz) – Ostermeier, Gidion, Mauron (46. Krawczyk), Matheis (10. Karich), Aschauer – Hirata, Freigang (67. Nüsken). Tore: 0:1, 0:2 Freigang (FE,17./36.), 0:3 Aschauer (43.), 0:4 Mauron (45.), 0:5 Hahn (52.), 0:6 Gidion (54.), 0:7 Freigang (55.), 0:8 Aschauer (61.), 0:9 Krawczyk (76.), 0:10 Hahn (79.), 0:11, 0:12 Nüsken (82./84), 0:13 Kleinherne (87.), 0:14 Nüsken (90.). Schiedsrichter: Moritz Ludorf (Münster). Zuschauer: 225.

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