Volleyball: WVV-Pokal
Stresstest gegen Bayern München – BSV Ostbevern erwartet Skurios Volleys Borken

Ostbevern -

Von einem „Härtetest“ ist die Rede, von einem „Stresstest“, von „BSV-Anhängern unter Entzugserscheinungen“: Die Vorfreude auf das Pokalspiel gegen Zweitliga-Meister Skurios Volleys Borken ist riesengroß in Ostbevern – auch wenn mehrere Spielerinnen auszufallen drohen.

Donnerstag, 05.09.2019, 19:00 Uhr
Jubel mit Konfetti: So feierten die BSV-Fans im bislang letzten Heimspiel im März den 3:2-Sieg gegen Cloppenburg und damit den Aufstieg in die 2. Bundesliga.
Jubel mit Konfetti: So feierten die BSV-Fans im bislang letzten Heimspiel im März den 3:2-Sieg gegen Cloppenburg und damit den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Foto: Aumüller

Fünfeinhalb Monate nach dem letzten Heimspiel in der 3. Liga West, dem umjubelten 3:2-Sieg gegen den TV Cloppenburg, präsentieren sich die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern wieder in einem Pflichtspiel vor eigenem Publikum. In der Qualifikation für das Viertelfinale im WVV-Pokal erwartet der Aufsteiger in die 2. Bundesliga Nord am heutigen Freitag (20 Uhr) in der Beverhalle die Skurios Volleys Borken.

Auf der BSV-Homepage ist von dem „attraktivsten der möglichen Gegner“ die Rede. Von einem „echten Härtetest“ für die Mannschaft, von einem „Stresstest“ für den Verein als Ausrichter und von „BSV-Anhängern unter Entzugserscheinungen“. Keine Frage: Die Vorfreude auf dieses Pokalmatch des Westdeutschen Volleyball-Verbandes ist aus jeder Zeile herauszulesen.

Das Schöne: Die eigene Mannschaft könne ganz ohne Druck antreten, meint Dominik Münch . „Das ist eindeutig eher noch ein Testspiel für uns, aber das ist der beste Gegner, der uns zum Ende der Vorbereitungszeit passieren konnte“, sagt der BSV-Trainer. Borken sei das „ Bayern München im WVV-Pokal“. Das Team aus dem Westmünsterland wurde in der vergangenen Saison in der 2. Liga Nord souverän Meister, verzichtete aus finanziellen Gründen aber auf den Erstliga-Aufstieg. „Die Mannschaft hat weiterhin Zweitliga-Topniveau. Das ist eine Standortbestimmung für uns, wie es in dieser Liga zugeht“, erklärt Münch.

Der Außenseiter kann neun Tage vor dem Meisterschaftsauftakt nicht in Bestbesetzung antreten. Eng wird es im Außenangriff. Anna Dreckmann fehlt aus privaten Gründen, Vera Horstmann (Rückenprobleme) und Maren Flachmeier (Folgen einer Virusinfektion) sind angeschlagen und konnten in dieser Woche nicht trainieren. Münch rechnet höchstens mit einer von beiden. Libera Andrea Mersch-Schneider fehlte in dieser Woche zwar auch wegen eines Lehrgangs beim Training, stößt aber gegen Borken zum Team. Mehr als zwölf Spielerinnen dürfen im Pokalwettbewerb ohnehin nicht nominiert werden.

Der BSV trägt das Match nahezu unter den organisatorischen Bedingungen aus, die künftig in der 2. Liga gefordert sind. Dazu gehört dann auch die Wahl der Most Valuable Player (MVP).

 

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