Leichtathletik
Walker und Läufer des TV Friesen trotzen in Berlin dem Dauerregen

Telgte -

Zahlreiche Walker und Läufer des TV Friesen nahmen am Berlin-Marathon teil. Dabei trotzten sie nicht nur dem Dauerregen.

Dienstag, 01.10.2019, 20:00 Uhr
Die Teilnehmer des TV Friesen vor dem Start beim Marathon in Berlin.
Die Teilnehmer des TV Friesen vor dem Start beim Marathon in Berlin. Foto: TV Friesen

„Heute gibt es keine Ausrede. Heute ist mein Wetter“, so äußerte sich Klaus Weidemann schon am Morgen. Bei leichtem Nieselregen warteten die Telgter Walker auf den Start beim Berlin-Marathon .

Martin Braun begab sich derweil gleich in die vorderen Reihen des Startblocks, um dem großen Gedränge zu entgehen. Auch er hatte sich etwas vorgenommen. Die übrigen Teilnehmer des TV Friesen warteten zumeist in Regenjacken und Umhänge gehüllt auf den Moment, in dem der Starter das riesige Feld auf die 42 Kilometer schickte.

Auf der Strecke erfüllten sich die Hoffnungen auf eine Wetterbesserung derweil nicht. Es regnete mehr oder weniger die ganze Zeit über. Die Gruppe der Telgter Walker blieb lange zusammen.

Angefeuert von zahlreichen Begleitern gingen die Aktiven Kilometer auf Kilometer. Annette Rickhoff, Gaby Slowy, Gertrud Hertleif, Steffi Holthaus, Helga Weidemann, Dorothee Pottebaum und Klaus Pieper vermochten mit Hilfe der U-Bahn an sechs verschiedenen Streckenabschnitten ihre Vereinskameraden zu motivieren.

Der Verband der Friesen löste sich erst auf, als der Marathon gegen Ende seinen Tribut forderte. Noch vor den Walkern erreichten Deborah Klein und Fabian Slowy, die als Läufer die Emsstadt in Berlin vertraten, nach 4:15 Stunden die Zeitnahme kurz hinter dem Brandenburger Tor.

Wie erwartet kam Martin Braun als bester Walker bereits nach 5:24 Stunden ins Ziel. Gemeinsam wurden für Petra-Maria Lemmen, Barbara Leißing und Rainer Slowy 5:38 Stunden gestoppt. Klaus Weidemann überquerte die Ziellinie nach 5:46 Stunden. Danach trafen Brigitte Mahler (5:49 Stunden) und Sylvia Lenschow (5:55 Stunden) ein.

Mit Harald Schmidt, der kurzfristig für den Lauf eingesprungen war und auf der Strecke mit einigen Blessuren zu kämpfen hatte, hatte nach 6:08 Stunden auch der letzte Telgter Walker den Berlin-Marathon 2019 erfolgreich absolviert.

Auf der traditionellen Zimmerparty trafen sich alle Teilnehmer aus Telgte wieder. Beim gemeinsamen Abendessen trugen die Teilnehmer ihre Medaillen stolz um den Hals. Vielleicht sogar zufriedener als der Gesamtsieger des Marathonlaufs, der die Weltbestzeit um zwei Sekunden verpasst hatte.

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