Fußball: Westfalenliga Damen
0:3 gegen Kutenhausen/Todtenhausen – BSV Ostbevern bringt sich in Probleme

Ostbevern -

Die Westfalenliga-Fußballerinnen des BSV Ostbevern haben die drei eingeplanten Punkte gegen Schlusslicht SV Kutenhausen/Todtenhausen nicht einfahren können. Und Trainer Daniel Stratmann war mit der Leistung des Unparteiischen so gar nicht einverstanden.

Sonntag, 06.10.2019, 21:28 Uhr aktualisiert: 13.10.2019, 20:38 Uhr
Vera Poßmeier (r.) kommt aus der eigenen Jugend des BSV und hat den Sprung in die erste Damenmannschaft geschafft.
Vera Poßmeier (r.) kommt aus der eigenen Jugend des BSV und hat den Sprung in die erste Damenmannschaft geschafft. Foto: Kock

Das war ein herber Rückschlag für die Westfalenliga-Fußballerinnen des BSV Ostbevern . Mit einem Heimerfolg gegen Schlusslicht SV Kutenhausen /Todtenhausen hätten sie sich acht Punkte vom Tabellenende entfernen können, durch die gestrige 0:3 (0:0)-Niederlage befinden sich die Blau-Weißen nun wieder mittendrin im Abstiegskampf der vierthöchsten deutschen Spielklasse.

Dabei wäre ein Dreier durchaus möglich gewesen, der Gegner war alles andere als übermächtig. Allerdings fanden die Gastgeberinnen in den ersten Minuten nur schwer ins Spiel. Je länger die erste Hälfte dauerte, desto überlegener wurden sie jedoch. Kim Weber und Vera Poßmeier besaßen Möglichkeiten, für die Führung zu sorgen. Insgesamt waren die Ostbevernerinnen vor dem gegnerischen Gehäuse jedoch nicht zwingend genug.

„Bis zum 0:1 haben wir gut mitgespielt. Dann hat der Schiedsrichter zwei klare Abseitstore gegeben. Er hat meinen Spielerinnen die Lust am Spiel genommen“, echauffierte sich BSV-Trainer Daniel Stratmann über die ausbleibenden Pfiffe. Maisha Höbel nutzte die sich ihr unverhofft bietenden Chancen zum 0:1 (52.) und 0:2 (75.). „Dann war es schwierig für uns, ins Spiel zurückzukommen. Uns fehlten vorne die Ideen.“

Nach einer Stunde stellte der Ostbeverner Übungsleiter von Vierer- auf Dreierkette um. Zwar hatten Chiara Dießelberg sowie die eingewechselten Clara Haverkamp und Johanna Meimann Torchancen aus aussichtsreicher Position, aber erneut fehlte ihnen die Konsequenz im Abschluss.

Die Konter der Gäste gestalteten sich hingegen brandgefährlich. Zunächst konnte BSV-Torhüterin Sophia Lenz einen höheren Rückstand noch verhindern, ehe Beverlie Bockhop nach 83 Minuten endgültig den Deckel draufmachte.

BSV-Frauen: Lenz – Mahnke, Kuhlenkötter, Koe­nen, Dießelberg – Glenzki, Eichholt, Poßmeier (60. Haverkamp), Weber, F. Kemper (76. Oberhoff) – Mende (84. Meimann). Tore: 0:1 Höbel (52.), 0:2 Höbel (75.), 0:3 Bockhop (83.).

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