Fußball: A-Nationalmannschaft
Sophia Kleinherne vom 1. FFC Frankfurt: „Ich hatte ordentlich Respekt“

Telgte -

Ein Kindheitstraum hat sich erfüllt: Zum ersten Mal gehörte Sophia Kleinherne vom 1. FFC Frankfurt zum Aufgebot der A-Nationalmannschaft. Im Interview spricht die Telgterin über ihre Nominierung und die weiteren Ziele beim DFB.

Freitag, 11.10.2019, 17:08 Uhr
Sophia Kleinherne beim Gastspiel des 1. FFC Frankfurt im August in Telgte.
Sophia Kleinherne beim Gastspiel des 1. FFC Frankfurt im August in Telgte. Foto: Aumüller

In den EM-Qualifikationsspielen der deutschen Fußballerinnen gegen die Ukraine (8:0) und Griechenland (5:0) wurde Sophia Kleinherne von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg zum ersten Mal in die A-Nationalmannschaft berufen. Gespielt hat die 19-jährige Telgterin vom Bundesligisten 1.  FFC Frankfurt (noch) nicht. WN-Redakteur Ralf Aumüller hat mit Kleinherne über ihre Nominierung gesprochen.

Was war das für ein Gefühl zum ersten Mal in der A-Nationalmannschaft?

Kleinherne: Als mein Vereinstrainer mir von der Nominierung erzählt hat, war ich natürlich sehr froh und glücklich, weil damit ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen ist. Auf der anderen Seite hatte ich aber auch ordentlich Respekt vor der neuen und so großen Herausforderung. Ich glaube, dass mich die Nominierung für die bevorstehenden Aufgaben motiviert. Und es ist etwas, auf das ich sehr stolz sein kann.

Was ist anders als in den Juniorinnen-Nationalmannschaften?

Kleinherne: Die Ziele und Abläufe sind sehr ähnlich wie in den U-Mannschaften. Den größten Unterschied sehe ich im Trainingsniveau und vor allem im Tempo. Das ist dort sehr, sehr hoch. Man braucht seine Zeit, um sich einzufinden. Aber die Mannschaft hat mich super lieb aufgenommen, sodass es mir nach und nach auch leichter gefallen ist, meine Leistung abzurufen.

Wissen Sie schon, ob Sie auch im Länderspiel am 9. November in England dabei sind?

Kleinherne: Ab November stehen wieder Lehrgänge der U 20 mit Blick auf die Weltmeisterschaft im nächsten Sommer an. Daher wird der Fokus für mich bei der U 20 liegen. Die A-Nominierung kam für mich auch sehr überraschend. Es war ein Ziel, das ich mir eigentlich für die Zukunft gesetzt hatte. Natürlich ist es umso schöner, dass ich jetzt schon einmal reinschnuppern konnte und vor allem jede Menge Erfahrungen aus dem Lehrgang mitnehmen konnte. Die sind sehr wertvoll für mich und meine Weiterentwicklung. Natürlich freue ich mich jederzeit über eine Nominierung in die A-Nationalmannschaft und werde auch darauf hinarbeiten, doch der Fokus liegt auf der U 20-Weltmeisterschaft.

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