Sportkegeln: NRW-Liga
Spielgemeinschaft Ostbevern/Gütersloh kassiert Höchststrafe in Herne

Ostbevern -

Die Sportkegler der Spielgemeinschaft Ostbevern/Gütersloh haben in Herne eine deutliche Niederlage gegen Zweitliga-Absteiger SKG Wattenscheid hinnehmen müssen. Noch nie haben sie mit einer solch hohen Differenz bei den Holzzahlen verloren.

Montag, 14.10.2019, 20:00 Uhr
Martin Börschmann musste sich beim Auswärtsspiel in Herne gegen die SKG Wattenscheid mit 708 Holz zufriedengeben.
Martin Börschmann musste sich beim Auswärtsspiel in Herne gegen die SKG Wattenscheid mit 708 Holz zufriedengeben. Foto: Aumüller

Die SKG Wattenscheid ist im Frühjahr aus der 2. Liga abgestiegen. „Und dahin wollen sie auch wieder zurück. Das haben sie uns in aller Deutlichkeit gezeigt“, sagt Michael Hornig von der Spielgemeinschaft Ostbevern/Gütersloh nach der 4383:4864-Niederlage auf den anspruchsvollen Kunststoffbahnen in Herne. „Mit 481 Holz Differenz haben wir noch nie verloren.“

Keiner der heimischen Sportkegler war mit seinem Einzelergebnis zufrieden. Marc Schelhove brachte es auf 756 Holz, Markus Czauderna auf 686, Martin Börschmann auf 708, Nico Hornig auf 723 und Christoph Nowag auf 743 Holz. Bester Gästespieler war Michael Hornig mit 767 Holz. Die Resultate aller sechs Wattenscheider Akteure lagen oberhalb dieser Marke. Das bezeichnet man in Keglerkreisen als Höchststrafe.

In der Tabelle tragen die Ostbeverner derzeit mit vier Punkten aus sechs Spielen die Rote Laterne. Sie liegen einen Zähler hinter Herne und zwei hinter Rheda und Remscheid. Aber die Spielgemeinschaft hat auch schon vier Auswärtsmatches und bislang erst zwei Heimduelle ausgetragen.

„Wir befinden uns in einem Lernprozess. Im nächsten Jahr wird es bestimmt besser“, glaubt Michael Hornig. „Was den Klassenerhalt angeht, bleibe ich optimistisch. Das regeln wir über unsere Heimspiele.“

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