Kickboxen
Telgter will Titel bei WM in Nordhorn verteidigen

Telgte -

Stefan Dornseif aus Telgte nimmt am Wochenende an der Weltmeisterschaft im Kickboxen des WFMC-Verbandes in Nordhorn teil. In der Leichtkontakt-Version geht der 36-Jährige als Titelverteidiger an den Start. Wie groß die Konkurrenz sein wird, erfährt er erst beim Wiegen am Freitag.

Dienstag, 15.10.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 16.10.2019, 19:18 Uhr
Stefan Dornseif (M.) startet am Sonntag bei der Weltmeisterschaft im WFMC-Kickboxen in Nordhorn. Seine Teamkollegin Tanja Huth ist am Samstag dran. Als Zweiter von links ist Trainer Jens Schniederharn zu sehen.
Stefan Dornseif (M.) startet am Sonntag bei der Weltmeisterschaft im WFMC-Kickboxen in Nordhorn. Seine Teamkollegin Tanja Huth ist am Samstag dran. Als Zweiter von links ist Trainer Jens Schniederharn zu sehen. Foto: privat

Sechs bis acht Wochen hat sich Stefan Dornseif intensiv auf die Weltmeisterschaften im Kickboxen vorbereitet, die von Freitag bis Sonntag in Nordhorn stattfinden. „Körperliche Fitness, Kraft, Kondition und auch das Mentale sind wichtig“, sagt der 36-jährige Telgter, der sowohl im Leichtkontakt als auch im Kick Light an den Start gehen wird. Einziger Unterschied zwischen diesen beiden Varianten: Bei letzterem Wettbewerb sind auch Tritte auf den Oberschenkel erlaubt.

Wie viele Gegner ihm in der Klasse bis 90 Kilogramm gegenüberstehen werden, weiß der Emsstädter derzeit noch nicht. Erst beim Wiegen am Freitag wird der heimische Kampfsportler erfahren, wie groß die Konkurrenz ist. 2018 nahmen Kickboxer aus immerhin 54 Nationen an der WM teil, wobei die Niederlande, Polen, Dänemark und Großbritannien als Hochburgen im WFMC-Verband gelten.

Der Telgter kämpft für das Center of Martial Arts (COMA) aus Lengerich und Glandorf. Seine Vereinskameradin und Trainingspartnerin Tanja Huth geht am Samstag im K1 in der Gewichtsklasse bis zu 65 Kilogramm an den Start. Dornseif selbst ist am Sonntag dran. In der Leichtkontakt-Version möchte er seinen WM-Titel verteidigen. Alle Kämpfe werden über zwei mal zwei Minuten gehen.

Bis zum Jahresende warten auf den Emsstädter noch drei weitere Auftritte. Am 16. November findet die Fight Night in Lengerich statt, zudem steigt er in Oberhausen und Bochum in den Ring.

2020 wird Stefan Dornseif dann komplett ins K1 überwechseln. Bei dieser Vollkontakt-Variante des Kickboxens sind auch Tritte gegen den Kopf erlaubt. „Ich will weiterkommen. Auf Galas kämpfe ich nun bereits fast ausschließlich im K1“, sagt der Telgter, der sich gut vorbereitet fühlt für die anstehende WM in Nordhorn.

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