Schießriege Ostbevern
Erst ein Trio – nun eine 18-köpfige Gruppe

Ostbevern -

Seit rund zehn Jahren haben keine Nachwuchsschützen der Schießriege Ostbevern mehr an Rundenwettkämpfen teilgenommen. Das ändert sich jetzt. Der Jugendbereich hat zuletzt reichlich Zulauf gefunden.

Donnerstag, 31.10.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 03.11.2019, 22:10 Uhr
Die Schießriege Ostbevern freut sich über immer mehr Nachwuchssportler. Sie werden von Elisabeth Rohmann (hinten) trainiert. Die Übungseinheiten finden montags und mittwochs auf dem Schießstand in der alten Bröcker Schule statt.
Die Schießriege Ostbevern freut sich über immer mehr Nachwuchssportler. Sie werden von Elisabeth Rohmann (hinten) trainiert. Die Übungseinheiten finden montags und mittwochs auf dem Schießstand in der alten Bröcker Schule statt. Foto: Niemann

Erst war es ein Trio, dann ein Dutzend, und nun sind es bereits 18 Schüler und Jugendliche, die sich der Schießriege Ostbevern angeschlossen haben, regelmäßig trainieren und vor ihrem ersten Rundenwettkampf stehen. Elisabeth Rohmann zeigt sehr erfreut über den Zulauf im Nachwuchsbereich. „Es macht Spaß, ihnen den Umgang mit dem Luftgewehr näherzubringen. Aber auch die erzielten Ringzahlen bilden eine gute Basis für die weitere sportliche Entwicklung“, sagt die national wie international erfolgreiche Sportschützin, die das Training im Nachwuchsbereich leitet.

„Die Entwicklung ist so weit vor­an geschritten, dass wir mit einer Jugendmannschaft nach zehn Jahren Abstinenz wieder an den Rundenwettkämpfen in der 2. Kreisklasse teilnehmen können. Der erste davon erfolgt gegen Warendorf.“ Drei Aktive sind für eine Mannschaft notwendig. Sie müssen je 40 Schuss stehend und freihändig absolvieren.

Die Schießriege Ostbevern wird auch einige Nachwuchsschützen für die Kreismeisterschaften 2020 melden. Jakob Kalthegener ist einer aus der kleinen Anfangsgruppe, der inzwischen auch bei den Senioren an den Rundenwettkämpfen teilnimmt. „Aufgrund der gewachsenen Anzahl der jungen Aktiven wird das Training in zwei Teilbereichen durchgeführt, um gezielt mit den Nachwuchsschützen arbeiten zu können“, führt Elisabeth Rohmann aus. Die Übungseinheiten finden mittwochs von 17 bis 18 Uhr für die Jüngeren und die Anfänger auf dem Schießstand mit sieben Ständen in der alten Bröcker Schule statt. Von 18 bis 19 Uhr sind dann die Fortgeschrittenen an der Reihe. Zusätzlich ist noch montags von 18 bis 19 Uhr Training.

„Es macht Spaß, wir sind eine tolle Truppe und wir haben eine sehr gute Trainerin“, sagt der zehnjährige Christoph Fiege, der seit 18 Monaten aktiv ist. Jugendliche, die Interesse haben, die Sportart kennenzulernen, sollten sich zu den Trainingseinheiten einfinden. Die Ausrüstung (Handschuhe, Jacke und Gewehr) stellt die Schießriege zur Verfügung.

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