Fußball: Westfalenliga Damen
Zwei Comebacks nach einem Jahr Pause beim BSV Ostbevern

Ostbevern -

Im Mai 2018 hatten Melanie Kuhlenkötter und Astrid Gerdes ihren Rücktritt vom aktiven Fußballsport erklärt. Ein Jahr später spielen sie mit dem BSV Ostbevern wieder in der Westfalenliga. Ein akuter Personalengpass zu Saisonbeginn veranlasste die Routiniers zu einem einjährigen Comeback.

Freitag, 29.11.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 01.12.2019, 20:12 Uhr
Astrid Gerdes bei gemeinsamen gymnastischen Übungen mit ihrer vierjährigen Tochter Antonia. Zusammen mit Melanie Kuhlenkötter (kleines Foto rechts) gab die Angreiferin im Frühjahr 2018 ihren Rücktritt bekannt. Im August 2019 starteten beide ihr Comeback.
Astrid Gerdes bei gemeinsamen gymnastischen Übungen mit ihrer vierjährigen Tochter Antonia. Foto: Kock

Eigentlich hatten Astrid Gerdes und Melanie Kuhlenkötter ihre sportliche Laufbahn im Frühjahr 2018 beendet. Als dann im Sommer 2019 Not an der Frau war, ließen sie sich gleichzeitig zu Comebacks überreden. „ Verena Seiling hat mich gefragt, ob ich einspringen kann, weil der Kader sehr klein war“, erinnert sich Gerdes an das Gespräch im August. „Ich habe gesagt, dass ich das mit meinem Mann Thorsten besprechen muss. Für ihn war es okay, und ich wollte ja auch nicht, dass sich die Mannschaft auflöst.“

Also sagte die 32-jährige Wirtschaftsfachwirtin zu und mischte gleich beim ersten Match in Billerbeck (1:2) wieder mit. „Ich bin super aufgenommen worden, habe mich wohl gefühlt. Und es macht ja auch Spaß, wieder auf dem Platz zu stehen.“

Ähnlich geht es ihrer 33-jährigen Teamkollegin, mit der sie einen gemeinsamen Freundeskreis hat. Beide spielten schon in Jugendzeiten zusammen beim SC Gremmendorf und fanden sich 2011 in Ostbevern wieder. „Ich trainiere nur freitags mit der Mannschaft und mache mittwochs weiterhin Fitness und mein Rückentraining“, so Kuhlenkötter.

„Eigentlich war das Comeback ja nur bis zum Winter geplant, wird jetzt aber wohl bis zum Saisonende dauern“, so die Wirtschaftsingenieurin. „Danach ist bei mir Schluss. Dann hatte der Verein genug Zeit, die Personalprobleme zu klären.“

Gerdes ist derzeit außer Gefecht gesetzt: „Eventuell habe ich mir am Fuß einen Ermüdungsbruch zugezogen.“ Im Februar möchte sie wieder zum Team stoßen und den zweiten Teil des Comebacks mit dem Klassenerhalt krönen.

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