Volleyball: 2. Bundesliga Nord
Ohne Glaube an sich selbst: BSV Ostbevern verliert 0:3 gegen BBSC Berlin

Ostbevern -

Wenn die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern mal gute Szenen hatten, war das Strohfeuer nach wenigen Ballwechseln schon wieder erloschen. Ihnen fehlte gegen den BBSC Berlin der Glaube an die eigenen Stärken. Der Gast trat wie ein Spitzenteam auf.

Sonntag, 01.12.2019, 17:30 Uhr
Hängengeblieben: Anna Dreckmann (r.) schmettert in den Berliner Block. Andrea Mersch-Schneider (Nummer 7) ist zur Stelle.
Hängengeblieben: Anna Dreckmann (r.) schmettert in den Berliner Block. Andrea Mersch-Schneider (Nummer 7) ist zur Stelle. Foto: Aumüller

Direkt nach dem Spiel in Ostbevern haben sich die Volleyballerinnen des BBSC Berlin am späteren Samstagabend auf die Kleinbusse verteilt und sind zurück in die Hauptstadt gefahren. Bei den niedrigen Temperaturen und dem dichten Nebel war das kein Vergnügen. Und der Trainer des Tabellenzweiten der 2. Bundesliga Nord saß auch noch auf heißen Kohlen. Robert Hinz wollte möglichst schnell an den Schreibtisch, am Dienstag muss er seine Masterarbeit in Sportwissenschaft abgeben.

Nur gut für den 27-Jährigen, dass seine Mannschaft die Abfahrt nach Berlin nicht verzögert hatte. In nur 73 Minuten gewann sie im Münsterland das Match beim Aufsteiger mit 3:0 (25:17, 25:21, 25:17). Der Berlin Brandenburger Sport-Club trat vor 186 Zuschauern in der Beverhalle wie ein Spitzenteam auf: sehr souverän, ohne Schwächen, sehr clever und sehr abgebrüht. „Ja, wir haben ein gutes, konsequentes Spiel gemacht“, sagte Gäste-Trainer Robert Hinz. „Ostbevern hat zu keinem Zeitpunkt einen Zugriff bekommen.“

Volleyball: BSV Ostbevern gegen BBSC Berlin

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Wenn die BSV-Volleyballerinnen mal gute Szenen hatten, war das Strohfeuer nach wenigen Ballwechseln schon wieder erloschen. Selbst konnten sie den Gegner nie lange unter Druck setzen. Und sie hielten dem Druck der anderen Seite nie lange stand. Der erste Satz blieb bis zum 6:6 offen, dann häuften sich die Fehler bei den Gastgeberinnen und Berlin machte über 14:7 alles klar. Im zweiten Durchgang führte der BSV mit 15:13, leistete sich nach dem 18:18 aber eine Schwächephase zum 18:24. Auffällig im dritten Satz bei den Ostbevernerinnen: Wenn sie Bälle mal legten, landeten die im Netz oder im Aus. Und sie ließen Aufschläge passieren, die dann doch ins Feld fielen. Die Körpersprache war eindeutig: Es fehlte diesmal der Glaube an sich selbst.

Die Miene von Trainer Dominik Münch versteinerte sich zunehmend im Laufe des Spiels. Am Ende saß er oft auf seinem Stuhl, was kein gutes Zeichen für seine Mannschaft ist. „Es ist sehr ungewöhnlich, dass wir mit Hektik reagieren, wenn wir in Rückstand liegen“, sagte der BSV-Coach. „Wir haben unsere Punkte zu schnell und zu einfach abgegeben. Bei diesem Druck hätten wir zäher dagegenhalten müssen. Ich hatte das Gefühl, dass viele Spielerinnen mit ihrer Leistung gehadert haben.“

Mit 0:3 hatten die BSV-Volleyballerinnen in dieser Saison schon in Borken verloren. Das letzte Heimspiel ohne Satzgewinn datiert vom 4. März 2018 – in der 3. Liga gegen BW Aasee.

Einfacher wird die nächste Aufgabe nicht. Am kommenden Samstag (Spielbeginn um 17 Uhr) gastiert Ostbevern in Mecklenburg-Vorpommern bei den Stralsunder Wildcats – und damit beim Tabellenführer.

BSV-Frauen: Auen, Horstmann, van der Veer, A. Dreckmann, Roer, Rüdingloh, Eggenhaus, Silge, L. Dreckmann, Tewinkel, Seidel, Mersch-Schneider, Hünker.

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