Fußball: Kreisliga B2
Angriff in aller Gelassenheit: BSV Ostbevern in Lauerstellung

Telgte -

Verein und Trainer sind hochzufrieden und haben sich auf eine frühzeitige Vertragsverlängerung geeinigt: Daniel Kimmina coacht den BSV Ostbevern auch in der nächsten Saison. Der Tabellenzweite fühlt sich pudelwohl in seiner Rolle als Jäger des Spitzenreiters Warendorfer SU II.

Montag, 02.12.2019, 19:33 Uhr aktualisiert: 02.12.2019, 19:40 Uhr
„Es passt in allen Belangen.“ Daniel Kimmina bleibt in der Saison 2020/21 Trainer des BSV Ostbevern.
„Es passt in allen Belangen.“ Daniel Kimmina bleibt in der Saison 2020/21 Trainer des BSV Ostbevern. Foto: Aumüller

Auf seiner ersten Station als Cheftrainer einer Seniorenmannschaft kann Daniel Kimmina aufsteigen. Die Aussichten jedenfalls sind kurz vor der Winterpause nicht übel für die Fußballer des BSV Ostbevern , den Tabellenzweiten in der Kreisliga B2. Allein deshalb spricht nichts dagegen, dass der Westbeverner im nächsten Sommer in seine zweite Saison bei den Blau-Weißen geht. „Wir mussten nicht groß diskutieren, wir waren uns direkt einig“, berichtet der 35-Jährige vom Gespräch mit der Abteilungsführung zur frühzeitigen Vertragsverlängerung. „Es passt in allen Belangen, mir gefällt es sehr, sehr gut.“

„Die Mannschaft ist gut mit ihm zufrieden, wir sind gut zufrieden, sportlich läuft es und das Zwischenmenschliche passt auch“, listet der Sportliche Leiter Sven Frommer auf. „Außerdem war die Zusammenarbeit eh längerfristig angelegt. Und wir haben unser Ziel im Auge: besser abschneiden als in der Vorsaison.“ Da landeten die Ostbeverner, die 2018 aus der Kreisliga A abgestiegen sind, auf dem vierten Platz.

„Wir haben unsere Zielsetzung etwas revidiert“, erklärt Kimmina. „Wir wollen jetzt mindestens Platz zwei halten.“ Alles andere wäre auch nur bedingt glaubwürdig, denn der Vorsprung auf Rang drei beträgt acht Punkte – und der BSV hat noch ein Spiel weniger absolviert. Der Meister steigt direkt in die A-Liga auf, der Zweite bestreitet wahrscheinlich eine Relegation.

Vier Zähler – bei einer Partie weniger – steht Ostbevern hinter Spitzenreiter Warendorfer SU II. „Wir sehen es ganz gelassen. Die Warendorfer sind lange vorneweg gelaufen. Sie haben jetzt den Druck, nicht wir“, sagt Kimmina. Gegen die WSU-Reserve kassierte der BSV die einzige Niederlage in der Hinrunde. Zudem hat das Team zweimal unentschieden gespielt. Mit der ersten Halbserie ist der Coach „hochzufrieden“. Er sagt: „Mit 38 Punkten aus 15 Spielen gibt es nichts zu meckern. Wir sind im Schnitt 17, 18 Spieler beim Training. Das ist sehr gut.“

Ob auch Co-Trainer Tobias Berger in der Saison 2020/21 weitermacht, ist noch offen. Die Gespräche laufen. Im letzten Match vor der Winterpause erwartet der BSV am Sonntag (15 Uhr) Eintracht Münster II.

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