Fußball: Landesliga Frauen
SG Telgte auf Platz fünf – Interview mit Trainer Sebastian Wende

Telgte -

Die Winterpause verbringt die SG Telgte auf Platz fünf. Im Interview spricht Trainer Sebastian Wende über die Hinserie, die Rückrunde und über seine Zukunft an der Seitenlinie.

Dienstag, 03.12.2019, 20:00 Uhr
In einer wechselhaften Hinserie hatte Sebastian Wende nicht an jedem Sonntag Grund zum Jubeln. Vor der Rückrunde schaut der Telgter Trainer nach oben in der Tabelle.
In einer wechselhaften Hinserie hatte Sebastian Wende nicht an jedem Sonntag Grund zum Jubeln. Vor der Rückrunde schaut der Telgter Trainer nach oben in der Tabelle. Foto: Aumüller

Erst in der Relegation haben die Fußballerinnen der SG Telgte in der Vorsaison den Klassenerhalt in der Landesliga geschafft. Jetzt verbringt das Team, das mit einigen Spielerinnen aus höheren Klassen verstärkt wurde, die Winterpause (bis zum 1. März) auf dem fünften Tabellenplatz. Im Interview spricht Trainer Sebastian Wende (44) über die Hinserie, die Rückrunde und über seine Zukunft an der Seitenlinie.

Wie lautet Ihr Fazit nach 14 Spielen?

Wende: Guter Start, bescheidener Mittelteil und ein erfolgreicher Schlussteil – so lässt sich das zusammenfassen. Wir hatten einkalkuliert, dass es bei den vielen Neuzugängen nicht sofort rund laufen kann. Am Anfang haben wir uns von den guten Ergebnissen blenden lassen. Spielerisch waren die Leistungen noch nicht so gut. Dann hatten wir Personalprobleme, es passte nicht mehr. Der Tiefpunkt war die 1:5-Niederlage in Wessum. Danach haben wir uns alle hinterfragt, auch wir im Trainerteam. Wir haben darüber gesprochen, und es hat gefruchtet. Wir haben uns stabilisiert und einige gute Leistungen gezeigt. So allmählich spielt sich die Mannschaft ein. Vielleicht haben wir diese Zeit gebraucht – umso mehr ist es schade, dass wir jetzt schon Winterpause haben.

Welche Schulnote geben Sie der Mannschaft bislang?

Wende: Das ist sehr schwierig . . . Zwischen zwei und drei sehe ich sie. Wir haben noch Luft nach oben, vor allem bei der Trainingsbeteiligung. Es gibt auf jeden Fall Potenzial.

Was erwarten Sie in der Rückrunde?

Wende: Die könnte sehr interessant werden. Platz eins und zwei sind zu weit weg, der Abstand auf Emsdetten und Ibbenbüren ist groß. Platz drei ist für uns aber möglich und ein realistisches Ziel. Das zu erreichen, daran arbeiten wir. Ein Grundziel haben wir aber schon erreicht: nicht gegen den Abstieg spielen zu müssen. Jetzt haben wir 24 Punkte, in der ganzen letzten Saison waren es 27.

Wissen Sie schon, ob Sie als Trainer der SG-Frauen weitermachen?

Wende: Das kann ich noch nicht sagen. Der Ball wird hin- und hergespielt. Grundsätzlich sieht es ganz gut aus, aber beide Seiten müssen noch einige Bedingungen abklären. Und ich gucke auch über den Tellerrand hinaus: Was macht die zweite Mannschaft? Wie ist der weibliche Jugendbereich aufgestellt? Außerdem könnte es im nächsten Jahr einen großen Umbruch in der Mannschaft geben. Einige Spielerinnen können oder wollen aus verschiedenen Gründen nicht weitermachen.

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