2. Regionalliga
Marc Schwanemeier fährt 70 000 Kilometer für Basketball in Telgte

Telgte -

Seit 2012 trainiert Marc Schwanemeier die Telgter Basketballer. Etwa 70 000 Kilometer hat der Havixbecker in dieser Zeit für den Sport zurückgelegt. Zweimal stieg er mit seinem Team auf. Die Westfälischen Nachrichten unterhielten sich mit dem Coach über die Chancen in der 2. Regionalliga.

Donnerstag, 12.12.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 15.12.2019, 21:30 Uhr
Mit diesem Aufgebot wollen die Korbjäger der SG Telgte-Wolbeck als Aufsteiger den Klassenerhalt in der 2. Regionalliga schaffen.
Mit diesem Aufgebot wollen die Korbjäger der SG Telgte-Wolbeck als Aufsteiger den Klassenerhalt in der 2. Regionalliga schaffen. Foto: Kock

Nur zwei Punkte trennen den Tabellenfünften in der 2. Regionalliga vom Schlusslicht, mittendrin die Basketballer der SG Telgte-Wolbeck, die heute Abend um 20.30 Uhr beim Liga-Dritten RE Baskets Schwelm antreten. Die Westfälischen Nachrichten sprachen mit Coach Marc Schwanemeier über die Chancen und Risiken für den Aufsteiger.

Wie fällt Ihr Zwischenfazit vor dem letzten Match im Jahr 2019 aus?

Schwanemeier: Außer mit den beiden Dortmund-Spielen bin ich zufrieden. Wir haben guten Basketball gespielt. Und die Zuschauer waren auch zufrieden.

Was ist in der ersten Regionalliga-Saison anders gekommen als erwartet?

Schwanemeier: Ich wusste, dass die 2. Regionalliga stark ist. Aber eine so mega ausgeglichene Liga habe ich auch noch nicht erlebt.

Acht Vereine sind nur durch zwei Punkte vonein­ander getrennt. Wie sehen Sie die Chancen der SG auf den Klassenerhalt?

Schwanemeier: Die Leistungen aus den meisten Spielen stimmen mich sehr optimistisch. Wir haben uns als Team weiterentwickelt. Wenn sich die Gegner so verstärken wie zuletzt die Dortmunder wird es schwierig, aber ich glaube fest daran, dass wir drinbleiben.

Die HammStars haben an der Spitze schon sechs Punkte Vorsprung. Ist das Meisterschaftsrennen schon gelaufen?

Schwanemeier: Nicht ganz. Hamm hat eine sehr starke Mannschaft. Drei, vier Spieler bestimmen ihr Spiel. Aber sie müssen noch nach Schwelm und Salzkotten.

Wie schätzen Sie den heutigen Gegner Schwelm ein?

Schwanemeier: Schwelm hat sechs Pro-B-Spieler in seinen Reihen, die in Heimspielen meistens dabei sind. Zu Hause sind sie eine Macht. Ich kann nur neun Spieler mitnehmen, mit Jan Dammann und Max Trindeitmar sind zwei davon angeschlagen. Jonah Dohmen wird wegen seiner Bänderverletzung fehlen. Hinter dem Mitwirken von Leon Schmidt und Shayan Anssari stehen große Fragezeichen.

Sie wohnen in Havixbeck und trainieren seit 2012 die hiesigen Basketballer. Wie viele Kilometer sind Sie da inzwischen für den Sport gefahren?

Schwanemeier: Ein Weg ist etwa 35 Kilometer lang. Wir trainieren nun dreimal in der Woche – plus Spiel. Da kommen locker 300 Kilometer in der Woche zusammen. Im Jahr dürften es etwa 12 000 Kilometer sein, seit 2012 vielleicht 70 000. Aber ich bin das gewohnt. Als Spieler bin ich immer bis ins Ruhrgebiet gefahren.

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