Fußball: Bezirksliga 12
Marc Droste bei der SG Telgte: Begehrt von zwei Mannschaften

Telgte -

Marc Droste spielt bei der SG Telgte in der A-Jugend und in der ersten Mannschaft. Der 18-Jährige ist begehrt: Beide Teams wollen ihn haben. „Abgesehen von der Verletzung ist es ideal für mich gelaufen“, sagt der Ostbeverner.

Samstag, 14.12.2019, 06:00 Uhr
2013 ist Marc Droste (r.), hier im Trikot der Senioren gegen Burgsteinfurt, vom BSV Ostbevern zur SG Telgte gewechselt.
2013 ist Marc Droste (r.), hier im Trikot der Senioren gegen Burgsteinfurt, vom BSV Ostbevern zur SG Telgte gewechselt. Foto: Aumüller

Marc Droste war monatelang verletzt und ist gerade erst wieder ins Training eingestiegen. Und schon wurde es am vergangenen Sonntag wieder ganz schön stressig für ihn. Morgens spielte er eine Halbzeit lang mit der A-Jugend der SG Telgte in der Bezirksliga , nachmittags saß er bei der ersten Mannschaft in der Männer-Bezirksliga auf der Bank. „Ich dachte, dass ich, wenn überhaupt, vielleicht in den letzten Minuten spielen würde“, sagt Droste. Weil sich Tristan Zellner verletzte, wurde er schon Mitte der ersten Halbzeit eingewechselt.

Keine Frage: Das Offensivtalent ist begehrt im Verein. Sowohl die A-Junioren als auch die Senioren können Droste im Abstiegskampf gut gebrauchen. „Vor der Saison haben wir gesagt: Wenn ich es schaffe, spiele ich in der Ersten. Wenn nicht, dann in der A-Jugend“, erzählt der 18-Jährige. Er hat es oben geschafft. In den ersten drei Meisterschaftsspielen gehörte er mit der Nummer 9 auf dem Rücken zur Startelf. In der Partie beim VfL Wolbeck verletzte sich Droste dann Mitte der ersten Hälfte. Schlüsselbeinbruch, es folgte eine lange Pause.

Das war meine erste richtige Verletzung.

Marc Droste

„Das war meine erste richtige Verletzung, und gerade dann, als ich so gut dabei war“, ärgert sich der Ostbeverner, der seit zwölf Jahren Fußball spielt und vor sechs Jahren vom BSV zur SG gewechselt ist.

„Abgesehen von der Verletzung ist es ideal für mich gelaufen“, sagt Droste. Das Spiel bei den Senioren sei deutlich körperbetonter und schneller als bei der U 19. „Man hat viel früher einen Gegenspieler auf den Füßen stehen.“ Einen Favoriten unter seinen beiden SG-Teams in dieser Saison hat er nicht. „In der Ersten zu spielen ist ein großes Ding für mich und eine große Wertschätzung. In der A-Jugend spiele ich aber nicht weniger gerne. Mit der Mannschaft haben wir ja auch den Aufstieg in die Bezirksliga erreicht.“

In der Winterpause will er erst mal wieder „richtig reinkommen“, und dabei auch Hallenturniere spielen. Von Januar bis März kann der Auszubildende aus beruflichen Gründen nur eingeschränkt trainieren. „Es wird sich zeigen, ob es dann für die Erste reicht“, sagt Marc Droste. Bislang wollen ihn immer beide Mannschaften.

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