Volleyball: Verbandsliga Frauen
Schwaches Spiel – klarer Sieg: BSV Ostbevern II gewinnt in Paderborn

Ostbevern -

Trotz einer schwachen Leistung gewann die zweite Mannschaft des BSV Ostbevern in Paderborn bei der SG Sande/VoR II. Der Aufsteiger steht über Weihnachten auf dem vierten Platz und setzt sich neue Ziele.

Dienstag, 17.12.2019, 06:00 Uhr
Die BSV-Zweite hat in dieser Saison viel Anlass zum Jubeln, obwohl einige Spielerinnen länger fehlten – wie zum Beispiel Hannah Engels (Nummer 4).
Die BSV-Zweite hat in dieser Saison viel Anlass zum Jubeln, obwohl einige Spielerinnen länger fehlten – wie zum Beispiel Hannah Engels (Nummer 4). Foto: Aumüller

Schlecht spielen und trotzdem die vollen drei Punkte holen. Ein Aufsteiger, bei dem es so läuft, darf sich glücklich schätzen. „Das war viel Kampf und Krampf. Wir haben keinen guten Tag erwischt“, kommentiert Hartmut Abrell , der Trainer der zweiten Volleyballmannschaft des BSV Ostbevern , den 3:1 (25:17, 17:25, 25:14, 28:26)-Sieg bei der SG Sande /VoR Paderborn II. Die Weihnachtspause verbringt der Klassen-Neuling auf dem vierten Platz.

Das Spiel beim Tabellennachbarn in Paderborn „hat sich nicht gut angefühlt“, sagt Abrell. An die starke Leistung beim 3:0-Sieg in der Vorwoche im Nachholspiel gegen den USC Münster III konnte sein Team zu keinem Zeitpunkt anknüpfen. Dass die Ostbevernerinnen, die kurzfristig auch ohne Leonie Ottens (verletzt) auskommen mussten, den ersten und dritten Satz so klar gewonnen haben, lag eher an der hohen Fehlerquote des Gastgebers als an der eigenen Stärke.

Das war sehr glücklich.

Hartmut Abrell

Im zweiten Durchgang ging die BSV-Zweite sang- und klanglos unter. Im vierten Abschnitt führte sie scheinbar sicher mit 22:17. Der Satzgewinn „war eigentlich nur noch eine Frage der Zeit“, so der Coach. Paderborn holte aber zum 24:24 auf und verlor erst in der Verlängerung. „Das war sehr glücklich für uns“, gesteht Abrell.

Als Aufsteiger sind wir sehr zufrieden.

Hartmut Abrell

Das letzte Hinrundenmatch bestreitet Ostbevern II am 12. Januar beim TSC Gievenbeck. Mit sechs Siegen in neun Partien gehört die Mannschaft zur Verfolgergruppe des souveränen Spitzenreiters Telekom Post SV Bielefeld. „Als Aufsteiger sind wir damit sehr zufrieden“, bilanziert der Übungsleiter. Die erste Halbserie verlief für die BSV-Reserve unter erschwerten Bedingungen, weil einige Spielerinnen längerfristig ausgefallen sind. Außenangreiferin Amelie Ahmerkamp, Diagonalspielerin Hannah Engels oder die zweite Zuspielerin Eliza Carneim haben dem Team gefehlt. „Ich hoffe, dass sie nach dem Jahreswechsel wieder dabei sind“, so Abrell.

Die Saisonvorgabe Klassenerhalt haben die Ostbevernerinnen schon so gut wie erfüllt. „Mal schauen, wie die Zielsetzung für die Restsaison aussieht“, sagt der Trainer, ohne ins Detail zu gehen. Das bespricht Hartmut Abrell noch mit der Mannschaft.

BSV-Frauen II: Peters, Ritt, Plogmann, Heitkötter, Kolkmann, Rolf, Schlautmann, Hüttemann.

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