Volleyball: 2. Bundesliga Frauen
Keine Absteiger: BSV Ostbevern darf in der 2. Liga bleiben

Ostbevern -

Jetzt steht schon fest: Es gibt keine Absteiger aus der 2. Bundesliga. Von dieser Entscheidung profitieren die Frauen des BSV Ostbevern. Ob sie den Platz in der nächsten Saison auch annehmen, ist offen. Bis Mitte Mai müssen sie einen Entschluss gefasst haben.

Mittwoch, 18.03.2020, 18:40 Uhr aktualisiert: 18.03.2020, 19:29 Uhr
Yeah, doch noch geschafft: Die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern um Carolin Auen dürfen in der 2. Liga bleiben. Ob sie den Startplatz auch annehmen, ist aber noch nicht entschieden.
Yeah, doch noch geschafft: Die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern um Carolin Auen dürfen in der 2. Liga bleiben. Ob sie den Startplatz auch annehmen, ist aber noch nicht entschieden. Foto: Aumüller

Die Volleyball-Bundesliga (VBL) hat sich nicht lange Zeit gelassen. Nur sechs Tage, nachdem der Verband wegen der Corona-Krise die vorzeitige Beendigung der Saison beschlossen hatte, hat er entschieden: In den 2. Ligen gibt es in dieser Saison keinen Aufsteiger in die 1. Liga und auch keine Absteiger.

Davon profitieren die Frauen des BSV Ostbevern , die in der Nord-Staffel vier Spieltage vor Schluss – weit abgeschlagen – auf einem Abstiegsplatz standen. Nur rein rechnerisch hätten sie den Klassenerhalt noch schaffen können. „Die Entscheidung der VBL eröffnet uns eine Chance, die wir schon nicht mehr für möglich gehalten haben“, sagt BSV-Trainer Dominik Münch . Ob der Aufsteiger von 2019 diese Chance auch nutzen wird, ist allerdings offen.

„Wir stehen jetzt an der Stelle, an der wir vor einem Jahr nach dem Spiel gegen Cloppenburg standen“, so Münch. Am 24. März 2019 war nach einem 3:2-Sieg sicher, dass die Ostbevernerinnen als Vizemeister der 3. Liga West das Aufstiegsrecht haben. Nach einigen Wochen Bedenkzeit hatten sie das angenommen.

Wie Mannschaft und Verein sich jetzt entscheiden, wird in den nächsten Wochen geklärt. Die VBL hat die Frist für den Lizenzantrag zur 2. Bundesliga vom 2. Mai auf den 15. Mai verschoben. Bis dahin muss der BSV einen Entschluss gefasst haben. „Es wird das gleiche Prozedere wie im letzten Jahr“, so Münch. „Sowohl die Mannschaft als auch das Umfeld müssen sich überlegen, ob ein weiteres Jahr 2. Liga das Richtige ist.“ Der Coach selbst, der im vergangenen Jahr die Trainer-A-Lizenz erworben hat, stellt klar: „Ich stehe voll zum BSV und zur Mannschaft. Ich bin auch dabei, wenn wir uns entscheiden sollten, in die 3. Liga zurückzugehen.“

Für den BSV wird sich der Aufwand erhöhen, weil die 2. Bundesliga auf 14 Clubs aufgestockt wird. Der Grund: Aus den 3. Ligen wird es Aufsteiger geben.

Bei der Entscheidungsfindung der Truppe und Trainer sowie der Vereinsverantwortlichen gibt es einen gravierenden Unterschied zum Vorjahr: Sitzungen mit körperlicher Anwesenheit sind bis auf Weiteres wegen der Corona-Pandemie ausgeschlossen. Die BSV-Volleyballerinnen überlegen, per Telefonkonferenz oder in einer Chatgruppe zusammenzukommen.

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