Handball: Landesliga
TV Friesen Telgte enttäuscht beim TV Vreden

Telgte -

Enttäuschender Saisonstart: Beim TV Vreden verlor der TV Friesen Telgte mit 26:33. „Wir haben verworfen, was nur möglich war“, klagte Trainer Alpár Jegenyés. Er hat jetzt erst mal wieder drei Wochen Zeit, mit seiner Truppe die Mängel aufzuarbeiten.

Sonntag, 11.10.2020, 15:44 Uhr
Linksaußen Philipp Dichtler warf in Vreden sieben Tore für den TV Friesen Telgte.
Linksaußen Philipp Dichtler warf in Vreden sieben Tore für den TV Friesen Telgte. Foto: Aumüller

Nach dem Saisonauftakt ist schon wieder Schluss. Die Handballer des TV Friesen , die am Samstagabend ihr erstes Meisterschaftsspiel seit sieben Monaten bestritten, gehen jetzt in die Herbstpause. Die nächsten beiden Wochenenden haben sie frei. „Die lange Pause ist blöd, aber wir werden die Zeit vernünftig nutzen“, sagt der Telgter Trainer Alpár Jegenyés.

Klar, so kommt der Landesligist nur schwer in Tritt. Andererseits ist es vielleicht ganz gut, dass die Friesen noch drei weitere Wochen Zeit für die Trainingsarbeit haben. Ihre Saisonpremiere jedenfalls verlief enttäuschend. Beim TV Vreden verloren sie mit 26:33 (9:15).

„Wir haben verworfen, was nur möglich war“, klagt Jegenyés. 17 Fehlwürfe zählte der Coach allein in den ersten 30 Minuten. Dazu kamen immer wieder technische Fehler. Und: „Vreden war bissiger.“ Wechsel, Umstellungen, eine offensive Abwehr: Was Jegenyés auch versuchte, es zeigte keine Wirkung.

Der Treffer von Philipp Dichtler zum 1:0 blieb die einzige Führung der Gäste in der Hamalandhalle. Vreden setzte mit dem 4:1-Vorsprung ein erstes Zeichen. Dreimal war bis dahin schon Oliver Abbing erfolgreich. Den wuseligen Mittelmann bekamen die Telgter nicht in der Griff. Elf Tore hatte er am Ende in seiner persönlichen Bilanz stehen.

Beim 2:7-Rückstand (13.) nahm Jegenyés eine Auszeit und wechselte durch. Half aber nichts: Vreden zog auf 12:4 davon. Als der TV Friesen nach 36 Minuten auf 12:16 verkürzt hatte, keimte Hoffnung auf. „Wir hatten sogar Chancen, noch näher ranzukommen“, sagt der Trainer, um dann festzustellen: „Das war ein Strohfeuer, das von Vreden sofort gelöscht wurde.“ Über 12:19, 14:22 und 20:30 acht Minuten vor dem Ende liefen die Gäste nur noch hinterher.

„Wir müssen bissiger werden, aggressiver, und viel mehr Körperkontakt suchen“, fordert Jegenyés. „Wir können aus diesem Spiel lernen und uns auf allen Ebenen verbessern.“ Was in den kommenden Wochen dabei herauskommt, zeigen die Telgter am 1. November (Sonntag, 18 Uhr) im Gastspiel beim TSV Ladbergen.

TV Friesen: Gerlach, Quadflieg – Dichtler (7), Müller (5/4), Flothkötter (3), Simon (2), Schlottke (2/1), Kostovski (2), Kortenbrede (2), Jashari (1), Kirchner (1), Kukuk (1), J. Langenberg, S. Langenberg (nicht eingesetzt).

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