Volleyball
WVV erklärt Hallen-Saison für beendet

Kreis Warendorf -

Die Saison von der Kreisklasse bis zur Oberliga ist nun auch offiziell beendet. Der Westdeutsche Volleyball-Verband (WVV) hat das in seinem Präsidium beschlossen. Möglicherweise hat die Jugend im Kreis aber noch eine Chance auf Spielpraxis. Auch die Beachvolleyballer dürfen sich Hoffnungen machen.

Montag, 22.02.2021, 17:37 Uhr aktualisiert: 22.02.2021, 17:40 Uhr
Auch, wenn die Beach-Anlage vorerst gesperrt bleibt – es ist davon auszugehen, dass die Volleyballer dort eher wieder aufschlagen dürfen, als in der Halle.  
Auch, wenn die Beach-Anlage vorerst gesperrt bleibt – es ist davon auszugehen, dass die Volleyballer dort eher wieder aufschlagen dürfen, als in der Halle.   Foto: Imago/Weiss

Bereits vor einigen Wochen beendeten einige andere deutsche Volleyball-Landesverbände aufgrund der weiterhin anhaltenden Pandemie die Saison 2020/21. Für die Sendenhorster Volleyballer sowie ihre (unterklassig spielenden) Kolleginnen in Ostbevern, Westbevern und Warendorf und Ahlen war die Situation dagegen ungewiss – seitens des Westdeutschen Landesverbandes hatte man immer noch die Hoffnung auf eine Fortsetzung der Spielzeit.

Saisonabsage in allen Ligen von der Kreisklasse bis zur Oberliga

Nachdem am 19. Februar nun der Deutsche Volleyballverband den Spielbetrieb in den Drittliga-Staffeln sowie den Regionalligen beendete, zog nun das WVV-Präsidium nach und erklärte die Saison auf Landesebene ebenfalls für beendet. Es sei aktuell nicht abzusehen, wann ein Trainings- oder Spielbetrieb überhaupt wieder aufgenommen werden dürfe, teilte der Verband in einer Mitteilung auf seiner Website mit.

Konkret bedeutet dies, dass der Spielbetrieb in allen Klassen (Kreisklasse bis Oberliga sowie alle Breiten - und Freizeitsport-Spielklassen) beendet wird.

Jugend darf noch auf Spielpraxis hoffen

Es soll in den Ligen weder Aufsteiger, Absteiger noch Meister geben. Es bleibt in Sendenhorst und Umgebung also für eine etwaige nächste Saison alles, wie es ist, was die Spielklassen betrifft. Der Jugendspielbetrieb bleibt im Kontrast zu den Senioren vorerst nur ausgesetzt. Sobald Lockerungen einen Trainings- und Spielbetrieb wieder erlauben, wird der Jugendspielausschuss für die interessierten Mannschaften Vergleichswettkämpfe anbieten. Diese sollen eventuell auch an den Senioren-Spieltagen stattfinden und bis zu den Sommerferien gehen.

Beachvolleyballer haben womöglich die besten Chancen

Immerhin: Die aktuellen Lockerungen der Corona-Schutzverordnung, die seit gestern gelten und die besagen, dass Sportfreianlagen unter Auflagen wieder geöffnet werden dürfen, können als kleine Schritte in Richtung Normalität gewertet werden.

Zwar wird Beachvolleyball auch nach den Lockerungen kurzfristig noch nicht wieder möglich sein. „Es ist aber aber damit zu rechnen, dass Beachvolleyball wie schon beim ersten Lockdown eher wieder möglich sein wird als Hallenvolleyball“, mutmaßt Marius Umlauf von der SG Sendenhorst.

Der DVV und die Landesverbände haben indes unter dem Namen „VEREINt zurück“ einen Baukasten entwickelt, der für alle Landesverbände eine mögliche Spieloption sowie -Variante für eine Rückkehr zum Wettkampf im Sommer darstellt. Nach dem vorzeitigen Saisonende sollen hiermit alle Volleyballer und Volleyballerinnen im Sommer unter Wettkampfbedingungen auf das (Freiluft)-Feld zurückkehren können. Über Details soll zeitnah informiert werden, teilt der Westdeutsche Volleyballverband mit.

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