Länderspiel-Debüt vorerst verschoben
Verletzung der Schlagschulter legt Louisa Lippmann für unbestimmte Zeit auf Eis

Münster -

Wer in seiner Karriere viel erlebt, macht die Erfahrung, dass der Weg nicht kontinuierlich nach oben führt. Auch Louisa Lippmann weiß das schon. Die Aufsteigerin beim heimischen Volleyball-Bundesligisten USC hatte eine Einladung von Bundestrainer Giovanni Guidetti für einen Lehrgang nach Heidelberg erhalten – mit der Aussicht auf ein Debüt in der A-Nationalmannschaft. Doch vor der Abreise zum internationalen Turnier nach Mon­treux musste der Italiener die Münsteranerin aus dem Aufgebot streichen. Grund: Louisa laboriert an einer Verletzung der Schlagschulter. Sie ist inzwischen wieder in ihre Heimat zurückgekehrt. „Das ist bitter. Natürlich wäre ich gerne mit in die Schweiz gefahren“, sagt die 1,90 Meter große Diagonalangreiferin.

Mittwoch, 29.05.2013, 12:05 Uhr

Louisa Lippmann laboriert an einer Schulterverletzung. Noch steht nicht fest, wie lange das Nachwuchs-Juwel vom USC pausieren muss.
Louisa Lippmann laboriert an einer Schulterverletzung. Noch steht nicht fest, wie lange das Nachwuchs-Juwel vom USC pausieren muss. Foto: -wh-

Für Louisa beginnt eine Zeit der Ungewissheit. Obwohl sie sich mit der Verletzung , die sie bei der Ausübung ihres Sports so behindert, genau beschäftigt hat, wie ihren Worten unschwer zu entnehmen ist. Ein Knochenödem und eine SLAP-Läsion seien bei der 18-Jährigen diagnostiziert worden. Dabei handelt es sich um eine Verletzung der Knorpellippe am oberen Rand der Schulterpfanne. Das führt zu Schmerzen, die auch den Bewegungsradius eingrenzen. Wie lange Louisa diese Blessur beeinträchtigen wird, vermag sie selbst nicht einmal zu sagen. „Ich hoffe, dass ich das mit Krankengymnastik auskurieren und eine Operation umgehen kann“, verkündet die 18-Jährige.

Am Montag wird sich Louisa nach Heidelberg begeben. Dort wird eine Magnet-Resonanz-Tomografie durchgeführt, die Aufschluss darüber liefern soll, welche therapeutischen Maßnahmen ergriffen werden.

Die junge Ostwestfälin in Reihen des USC will jedenfalls nichts riskieren und erst wieder einsteigen, „wenn die Verletzung richtig verheilt ist“, wie sie zu verstehen gibt. Zumal ihre Schulter nicht erst seit den Trainingseinheiten mit der Nationalmannschaft schmerzt.

USC-Trainer Axel Büring hat natürlich mit Bedauern registriert, auf unbestimmte Zeit auf Louisa verzichten zu müssen. Freilich betont auch er, dass es nun darum gehe, dass die Gymnasiastin sich rasch von ihrem gesundheitlichen Rückschlag erholt. Ähnlich sieht es der Bundestrainer. Der setzt grundsätzlich auf den Nachwuchs. Und in dieser Hinsicht spielt die Zeit ohnehin für die erst 18-Jährige vom USC.

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