Volleyball: Länderspiel in Münster begeistert
Vertrauen in junge Kräfte zahlt sich aus

Münster -

Nicht nur bei den 2100 Zuschauern weckte der 3:0 (25:19, 25:21, 25:11)-Sieg der deutschen Volleyballerinnen im Länderspiel gegen Belgien Begeisterung. Auch die Spielerinnen ließ die prickelnde Atmosphäre in der gut besuchten Halle Berg Fidel nicht kalt. Offenbar war diese kräftige Dosis Adrenalin genau das, was die Spielerinnen von Trainer Giovanni Guidetti nach intensiven Trainingseinheiten benötigten.

Freitag, 12.09.2014, 22:09 Uhr

Bundestrainer Giovanni Guidetti findet offenkundig auch gegenüber Wiebke Silge die richtige Ansprache.
Bundestrainer Giovanni Guidetti findet offenkundig auch gegenüber Wiebke Silge die richtige Ansprache. Foto: Jürgen Peperhowe

Auch Wiebke Silge genoss das Heimspiel. Als sie Mitte des zweiten Satzes eingewechselt wurde, stieg das ohnehin schon auf oberem Level befindliche Stimmungsbarometer noch ein Stückchen weiter. Die USC-Spielerin fügte sich nahtlos ein und hatte einige gute Szenen am Netz. Nach Spielschluss musste die 18-Jährige eine wahre Gratulationscour über sich ergehen lassen; angefangen bei ihrer Familie, ihren Teamgefährtinnen vom USC bis hin zu den ebenfalls zahlreich erschienen Freunden. „Natürlich ist das ein schönes Gefühl“, räumte Silge ein. Und die Frage, welche Befindlichkeiten ein Auftritt vor solch großer Anhängerschar auslöse, beantwortete die Nationalspielerin eindeutig: „Diese Stimmung verleiht einem noch einmal einen Schub. Das tut richtig gut.“

So wie Silge lebten auch die andere Nationalspielerinnen auf. Vor allem jene, die schon einmal das USC-Trikot getragen hatten. Dazu zählte am Donnerstagabend auch Maren Brinker . Die Außenangreiferin, die zur kommenden Saison zum italienischen Erstliga-Aufsteiger Montichiari Volley wechseln wird, unterstrich den sportlichen Wert des Testspiels. „Wir haben viel Druck mit unseren Aufschlägen ausgeübt und konnten dann dank unserer Schnelligkeit im Angriff gut Akzente setzen“, befand die gebürtige Wilhelmshavenerin.

Dazu trug auch Louisa Lippmann bei. Die Diagonalangreiferin, die künftig das Trikot des Dresdner SC tragen wird, beeindruckte mit einem bärenstarken Auftritt. Verdientermaßen erntete sie – wie die gesamte deutsche Mannschaft – rauschenden Beifall.

Solch eine Stimmung verleiht einem einen Schub. Das tut richtig gut.

Wiebke Silge
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