Volleyball: Bundesliga
Ein großes Talent für die Zentrale – USC verpflichtet Britt Bongaerts

Münster -

Lange war die Zuspiel-Position beim USC Münster verwaist. Doch nun hat der Volleyball-Bundesligist seine Schaltzentrale besetzt – und zwar mit einem großen Talent aus den Niederlanden. Von den Ladies in Black Aachen kommt Britt Bongaerts an den Berg Fidel.

Freitag, 10.06.2016, 13:06 Uhr

Mit Britt Bongaerts (v.) hat der USC Münster eine talentierte Zuspielerin verpflichtet – und setzt damit die seine lange niederländische Tradition fort.
Mit Britt Bongaerts (v.) hat der USC Münster eine talentierte Zuspielerin verpflichtet – und setzt damit die seine lange niederländische Tradition fort. Foto: Witters

Die Planungen des USC Münster für die kommende Saison sind auf die Zielgeraden eingebogen. Mit der Verpflichtung der niederländischen Zuspielerin Britt Bongaerts hat der Volleyball-Bundesligist nun neun Spielerinnen in seinem Aufgebot – und damit jede Position zumindest einmal besetzt. In Kürze sollen eine weitere Regisseurin sowie eine Angreiferin verpflichtet werden und den Kader damit für die kommende Serie komplettieren.

Oranje und der USC – diese Tradition besteht schon lange am Berg Fidel. Alice Bloom, Janneke van Tienen, Lonneke Sloetjes, Laura Dijkema oder Tess von Piekartz sind Namen, die in Münster niederländische Fußspuren hinterlassen haben. In diese tritt nun Britt Bongaerts, der eine große Karriere prognostiziert wird. Erst 19 Jahre alt ist die 1,85 Meter große Zuspielerin, die bereits für ihr Heimatland in der Nationalmannschaft debütiert hat. Nachdem sie ab der U 14 alle Auswahl-Teams der Niederlande durchlaufen hatte, spielte sie im Sommer 2015 beim Grand Prix und war zuletzt beim prestigeträchtigen Nationenturnier in Montreux (Schweiz) für Oranje am Ball. „Britt hat in den Niederlanden eine gute inhaltliche Ausbildung genossen. Das wollen wir beim USC weiter ausprägen“, sagt Münsters Trainer Andreas Vollmer, der mit den Unabhängigen in der abgelaufenen Saison zwei Mal auf Bongaerts traf.

2015 nach Aachen

2015 wechselte die in Roermond geborene Regisseurin vom damaligen Vizemeister TV Twente Eurosped Almelo zu den Ladies in Black Aachen, bei denen sie sich in der Schaltzentrale als Nummer eins behauptete. „Britt ist sehr talentiert und hat eine große Perspektive“, so Vollmer, der ihre „Physis, Spielfreude, Körpersprache und Motivation“ schätzt. „Sie hat eine gute Reichhöhe, damit ein gutes Zuspiel und deckt auch im Block ab. Das ist sehr positiv“, sagt der Coach. Für 24 Blockpunkte zeichnete sich Bongaerts, die am Berg Fidel auf ihre letztjährige Teamkollegin Juliane Langgemach (Mittelblock) trifft, in der Hauptrunde verantwortlich. Zum Vergleich: Amanda Sá stoppte neun Bälle direkt, Irina Kemmsies fünf. Es scheint, als habe Bongaerts alle Voraussetzungen, in die großen Fußstapfen ihrer Landsfrauen treten zu können.

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