Volleyball: Bundesliga
3:0 gegen Berlin: Der USC erfüllt Teil eins der Pflicht

Münster -

Der erste Haken ist gemacht. Zum Auftakt des Doppelspieltags hat der USC Münster in der eigenen Halle seine Pflicht erfüllt und gegen den VCO Berlin mit 3:0 (25:23, 25:13, 25:15) gewonnen. Am Sonntag (14.30 Uhr) an gleicher Stelle will der Volleyball-Bundesligist den zweiten Haken setzen – dann gegen SW Erfurt.

Samstag, 21.01.2017, 18:01 Uhr

Volleyball: Bundesliga : 3:0 gegen Berlin: Der USC erfüllt Teil eins der Pflicht
Foto: Jürgen Peperhowe

Der Einstieg in die Partie gestaltete sich zäh, beide Mannschaften leisteten sich immer wieder Ungenauigkeiten. Der USC war meist vorne (3:0, 11:8), doch das Schlusslicht aus der Hauptstadt kämpfte sich mit seinem jugendlichen Eifer immer wieder zurück und lag nach einem 6:1-Lauf Mitte des ersten Durchgangs mit 14:12 vorne.

Zwar korrigierte die Mannschaft von Trainer Andreas Vollmer umgehend und dank einer guten Aufschlagserie von Hanna Orthmann den Spielstand wieder und setzte sich auf 18:15 ab, eigene Fehler wie etwa der missglückte Angriff von Erica Wilson zum 19:19 oder die Netzberührung von Zuspielerin Kaisa Alanko zum 21:22 ließen die 724 Zuschauer bangen. Ein Satzverlust wie im Hinspiel drohte, der Gastgeber aber wendete das Unheil ab. Wilson bescherte dem USC den ersten Satzball, den Orthmann mit einem wuchtigen Service direkt verwandelte.

„Ich bin schon ein bisschen enttäuscht und etwas überrascht, dass wir es nicht von Beginn an so hinbekommen haben, wie wir es geplant hatten. Wir hatten keine Ordnung, die Annahme war nicht stabil und der Aufschlag war halbherzig“, sagte Vollmer kritisch.

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Foto: Jürgen Peperhowe

Doch nach dem Seitenwechsel wurde es deutlich besser, der Gewinn des Eröffnungsabschnitts wirkte wie ein Befreiungsschlag. Münster legte einen Gang zu, schraubte die Quoten in die Höhe und gab bis zum 6:1 das klare Statement ab, dass für die jungen Berlinerinnen am Berg Fidel nichts zu holen war.

Die Qualitätsunterschiede in allen Elementen wurden nun zunehmend sichtbarer, spätestens nach dem Ass von Juliane Langgemach zum 18:9 war die Entscheidung in Durchgang zwei gefallen – und damit auch in der Partie. „Ab dem zweiten Satz haben wir endlich zugepackt, das war dann gut und in Ordnung“, erklärte Vollmer.

Zu Beginn des dritten Abschnitts machte der Coach seine Ankündigung war und wechselte durch. Ines Bathen, Sina Fuchs und Zuspielerin Britt Bongaerts kamen für Wilson, Bogdana Anisova und Alanko in die Partie. Einen Bruch gab es durch den Dreifachtausch keineswegs, das Trio fügte sich umgehend ein. Besonders die frühere Kapitänin Bathen spielte sich in den Vordergrund, ihre fünf Punkte bedeuteten Bestwert in dem Abschnitt, der so einseitig wie der zweite verlief.

Bei allem Kampfgeist des VCO war Münsters Dominanz zu groß als dass es noch einmal hätte spannend werden können. So war nach 68 Minuten Schluss, nachdem Lena Große Scharmann am Doppelblock des USC gescheitert war. Teil eins der Sechs-Punkte-Mission war geschafft, Teil zwei soll nun am Sonntag gegen den Tabellenvorletzten Erfurt folgen.

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