Volleyball: 3. Liga Frauen
USC II gewinnt hochklassiges Derby gegen BW Aasee

Münster -

Das Derby war eine spannende und enge Angelegenheit. Das Ergebnis weist zwar den USC Münster II als klaren 3:0-Sieger aus, doch Stadtrivale BW Aasee hielt hervorragend mit und forderte den Gastgeber gerade in den Sätzen zwei und drei.

Sonntag, 30.09.2018, 20:10 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 30.09.2018, 19:30 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 30.09.2018, 20:10 Uhr
Der Angriff sitzt: USC-Spielerin Johanna Thewes (links) im Schmettermodus, Johanna Pennekamp (BW Aasee) versucht zu retten, was nicht zu retten ist.
Der Angriff sitzt: USC-Spielerin Johanna Thewes (links) im Schmettermodus, Johanna Pennekamp (BW Aasee) versucht zu retten, was nicht zu retten ist. Foto: Peter Leßmann

Der Aufsteiger marschiert. Drei Spiele, drei Siege – die Reserve des USC Münster unter Schirmherrschaft von Axel Büring findet sich richtig gut zurecht in Liga drei. Keine Spur von Scheu oder Fracksausen, die Unabhängigen machen ihr Ding. Und das beim 3:0 (25:15, 25:23, 26:24) gegen Stadtkonkurrent BW Aasee richtig gut. „Das war nicht glasklar, aber wir haben schon Eindruck hinterlassen“, sagt der einigermaßen zufriedene Trainer.

BWA-Coach Kai Annacker pflichtete dem sofort bei: „Das ist eine Niederlage, mit der wir sehr gut leben können. Unzufrieden sind wir nicht.“ Im Gegenteil. Abends bei einer nachträglichen Geburtstagsfeier von Ronja de Boer war die Stimmung gut, das Spiel abgehakt.

Ja, das Ergebnis ist in der Tat eine optische Täuschung. Im dritten Satz hatten die Gäste einen Satzball. „Wenn sie den ins Ziel bringen, kann so ein Spiel schon mal kippen“, weiß Büring aus jahrelanger Erfahrung. Schließlich machte der USC mit seinen routinierten Kräften alles klar und brachte die volle Ausbeute ins Ziel. „Uns allen ist bewusst, wer in so einem Derby auf der anderen Seite steht. Das bricht uns nicht das Genick. Ich habe phasenweise richtig guten Volleyball gesehen“, haderte Annacker nicht mit dem 0:3 – und ging umgehend zur Tagesordnung über. Wohin die Reise für die Unabhängigen geht, scheint nach gerade drei Spieltagen nicht absehbar. „Dafür ist es einfach zu früh“, sagt Axel Büring. Nur in einem fühlt er sich bestätigt: „Die 3. Liga hat ein unglaublich gutes Niveau. Mit Regionalliga-Volleyball ist das nicht annähernd vergleichbar.“ In die vierte Liga wollen sie ihren Blick ohnehin nicht mehr nach unten richten. Sollte die Weste in den nächsten Wochen nicht beschmutzt werden, müssen sie nach oben schauen. Eine erste Bilanz lässt sich aber erst nach zehn, elf Partien ziehen. Am Samstag geht es erst mal nach Emlichheim. Aasee tritt am 14. Oktober in Essen an.

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