1. Damen-Volleyball-Bundesliga
Saison-Ausblick: USC Münster will näher an die Topteams rücken

Münster -

Die Volleyball-Weltmeisterschaft in Japan forderte ihren Tribut. Spät wie selten zuvor startet die Volleyball-Bundesliga der Frauen am Mittwoch (31. Oktober) in die neue Saison. Weil sich mit Nawaro Straubing auch ein Zweitligist ins Oberhaus wagt, umfasst das Feld wieder zwölf Mannschaften. Der USC gehört zu den Dauerbrennern im feinen Kreis der Besten, neunmal war er schon Deutscher Meister, die ganz großen Erfolge liegen allerdings schon länger als eine Dekade zurück. 

Mittwoch, 31.10.2018, 09:29 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 30.10.2018, 17:43 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 31.10.2018, 09:29 Uhr
1. Damen-Volleyball-Bundesliga: Saison-Ausblick: USC Münster will näher an die Topteams rücken
Mit diesem Kader geht der USC Münster in die Saison 2018/19. Foto: Hubertus Huvermann

2005 zuletzt hielten die Unabhängigen die begehrte Trophäe in den Händen. Aktuell schickt sich ein sehr junger Kader an, die starke Konkurrenz herauszufordern. Dabei wird der Start gegen den letztjährigen Meisterschaftsdritten Dresdner SC am Mittwoch (19.30 Uhr, Sporthalle Berg Fidel) gleich zu einer Standortbestimmung.

Nur eine Woche später führt Münsters Reise zum Titelverteidiger Schweriner SC. Härter hätte das Auftaktprogramm für Trainer Teun Buijs und seine Schützlinge kaum sein können. Dazwischen liegt übrigens noch die Pokal-Begegnung (Achtelfinale) an diesem Freitag beim Zweitligisten Grimma. Drei Spiele und zwei weite Reisen binnen einer Woche – das ist der USC schnell auf Betriebstemperatur. 

 

USC Münster - Team-Kader Saison 2018/19

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  • Mit diesem Team geht der USC Münster in die Saison 2018/19

    Foto: Hubertus Huvermann
  • Chiara Hoehnhorst

    Foto: USC Münster
  • Teresa Mersmann

    Foto: USC Münster
  • Mareike Hindriksen

    Foto: USC Münster
  • Luisa Keller

    Foto: USC Münster
  • Svenja Enning

    Foto: USC Münster
  • Lina Alsmeier

    Foto: USC Münster
  • Liza Kastrup

    Foto: USC Münster
  • Juliane Langgemach

    Foto: USC Münster
  • Lena Vedder

    Foto: USC Münster
  • Kaz Brown

    Foto: USC Münster
  • Lisa Thomsen

    Foto: USC Münster
  • Juliet Lohuis

    Foto: USC Münster
  • Ivana Vanjak

    Foto: USC Münster
  • Linda Bock

    Foto: USC Münster
  • Foto: USC Münster
  • Cheftrainer Teun Buijs

    Foto: USC Münster
  • Co-Trainer Marvin Mallach

    Foto: USC Münster
  • Co-Trainer Elroy Bezemer

    Foto: USC Münster
  • Foto: Hubertus Huvermann

 

Kommentar

Messlatte liegt hoch

Viel Energie in der Tüte

Teun Buijs ist 2,02 Meter groß und kein Mann, der sich gern kleiner macht. Kraft seines bemerkenswerten Erfahrungsschatzes als Spieler und Trainer kann der 58-Jährige viel geben – er fordert aber auch viel. Und er legt die Messlatte immer hoch.

Die erste Saison des Niederländers in Münster endete im Viertelfinale. Zweimal 0:3 gegen Meister Schwerin in den K.o.-Spielen, das konnte niemanden überraschen. Buijs war trotzdem enttäuscht, er hatte und hat den Anspruch, den Spitzenteams Aufgaben zu geben, sie zu fordern und im besten Fall zum Sturz zu bringen.

Am Mittwoch startet ­Buijs in seine zweite Spielzeit bei den Unabhängigen. Sein Ziel und das der Mannschaft ist es, näher an die „Preise“ heranzu­rücken – das ist gewiss ambitioniert, aber realisierbar. Münster im Halbfinale, es wäre keine Sensation, eher eine angenehme Überraschung.

Zum Vorstoß in die unmittelbare Nachbarschaft von Schwerin, Stuttgart und Dresden braucht es Qualität, Zusammenhalt, Spielglück und Gesundheit. Nicht alles ist be­einflussbar, Erfolg hängt mitunter an ganz dünnen Fäden, noch in der vergangenen Saison hatte der USC enormes Verletzungspech.

Nun der Neustart. Mit zwei WM-Teilnehmerinnen, großartigen Talenten und geballter Erfahrung auf Schlüsselpositionen. Da ist eine Menge Energie in der USC-Tüte. Wenn alles gut läuft, führt der Weg tatsächlich ins Halb­finale.

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