Volleyball: Bundesliga Frauen
USC „unterwegs“ und kurz im Pausenmodus – bis auf Libera Bock

Münster -

Der erste Saisonsieg zog für die Spielerinnen des USC Münster gleich eine angenehme Pause nach sich. Weil das Programm in den ersten beiden Wochen wirklich happig war, durfte das Team ausspannen. Linda Bock allerdings war schon wieder im Einsatz.

Sonntag, 11.11.2018, 19:02 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 11.11.2018, 19:02 Uhr
Libera Linda Bock ist beim USC auf einem guten Weg, wie Trainer Teun Buijs der 18-Jährigen bescheinigt.
Libera Linda Bock ist beim USC auf einem guten Weg, wie Trainer Teun Buijs der 18-Jährigen bescheinigt. Foto: Jürgen Peperhowe

Vier Tage und ein paar Stunden in der Nacht zum Samstag waren die Spielerinnen des USC Münster unterwegs, bereits zu Beginn der Saison hat der Volleyball-Bundesligist kräftig Kilometer gemacht. Nach dem Pokal-Auftritt im sächsischen Grimma folgte zuletzt die Tour in den Nordosten der Republik – mit Stopps beim SSC Palmberg Schwerin und beim VCO Berlin. Da fand die Entscheidung von Trainer Teun Buijs, seinem Team ein freies Wochenende zu bescheren, großen Anklang. Einmal die Füße hochlegen und Kraft für neue Taten tanken.

Erst am Montagabend trifft sich die Mannschaft zum Training wieder, fast eine komplette Woche Zeit hat Buijs dann zur Arbeit mit seinen Schützlingen – eine willkommene Phase nach vier Partien in zehn Tagen. „Wir können uns nun in Ruhe auf das Spiel am Sonntag gegen Suhl vorbereiten und die Zeit nutzen, um die Entwicklung weiter voranzutreiben“, sagte der Niederländer, der mit den beiden Auftritten in Schwerin (1:3) und Berlin (3:0) zufrieden war. „Wir sind unterwegs und auf dem richtigen Weg. In Berlin war es sehr stark.“

Fortschritte waren deutlich zu erkennen, besonders im Block war Münster bestens eingestellt. Auch dank Kazmiere Brown, die beim VCO viele gute Aktionen offensiv wie defensiv hatte. „Kaz versteht unser System und unsere Taktik immer besser“, lobte Buijs die US-Amerikanerin, die in der Vorbereitung fast einen Monat aussetzen musste und noch nicht bei 100 Prozent sein kann.

Richtig angekommen ist mittlerweile auch Linda Bock. Die 18-Jährige debütierte in Berlin in der Startformation für Libera Lisa Thomsen und löste die Aufgaben gegen ihre Teamkollegen aus der Junioren-Nationalmannschaft unaufgeregt und souverän. „Linda macht auf dem Feld fast keine Fehler. Ihre Annahme ist sehr gut, in der Abwehr gibt es noch kleinere Dinge, an denen wir arbeiten. Aber sie ist schon fertig für die Bundesliga“, erklärte Buijs, der Bock zusätzlich einen zweiten Job im USC-Gefüge zugeteilt hat. „Mit Lena Vedder hatten wir bereits einen Clown in der Mannschaft. Mit Linda haben wir nun einen zweiten, sie sorgt für die Stimmung.“

Die brachte Bock am Sonntag auch für den VCO Berlin ein. Per Doppelspielrecht, das sie seit der vergangenen Woche besitzt, half sie dem Bundesstützpunktteam beim SC Potsdam aus, konnte die 0:3-Niederlage aber nicht verhindern

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