Volleyball: Bundesliga Frauen
USC feiert gegen Suhl souveränen ersten Heimsieg

Münster -

Der USC Münster hat mit dem ersten Heimsieg dieser Saison einen Sprung nach vorne gemacht. Gegen den VfB Suhl zeigte der Gastgeber beim 3:0 eine souveräne Vorstellung und musste nur in kurzen Phasen um den glatten Erfolg bangen.

Montag, 19.11.2018, 16:30 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 18.11.2018, 16:24 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 19.11.2018, 16:30 Uhr
Das kann sich sehen lassen: (v.l.) Kazmiere Brown, Mareike Hindriksen, Lina Alsmeier, Luisa Keller, Juliane Langgemach und Ivana Vanjak bejubeln einen Punktgewinn beim 3:0.
Das kann sich sehen lassen: (v.l.) Kazmiere Brown, Mareike Hindriksen, Lina Alsmeier, Luisa Keller, Juliane Langgemach und Ivana Vanjak bejubeln einen Punktgewinn beim 3:0. Foto: Jürgen Peperhowe

Der USC Münster ist bestens in die englische Woche gestartet. Drei Tage vor der Partie beim SC Potsdam und eine knappe Woche vor dem Pokal-Viertelfinale gegen den SSC Palmberg Schwerin feierten die Unabhängigen mit dem 3:0 (25:18, 25:21 25:23) gegen den VfB Suhl ihren zweiten Saisonsieg – und unter dem Strich auf souveräne Art und Weise, wie auch Trainer Teun Buijs befand. „Wir haben es gut gemacht, auch wenn wir am Anfang der Sätze immer erst etwas gebraucht haben. Ich bin zufrieden.“

In der Tat dauerte es ein paar Ballwechsel, bis der USC den Takt der Partie gefunden hatte. Juliane Langgemach war es, die die anfänglichen Probleme förmlich im Alleingang wegwischte und dem USC eine zusätzliche Prise Selbstvertrauen verlieh. Erst verkürzte die Mittelblockerin auf 7:8 und legte dann nach einem Fehler von Suhls Brasilianerin Maiara Basso zwei Aufschlagpunkte zum 10:8 nach. Jetzt lief der VfB der Musik hinterher, Münster gab vor 1375 Zuschauern die Geschwindigkeit vor. Luisa Keller legte mit drei Zählern in Serie einen weiteren Sicherheitsabstand zwischen den USC und den Gast aus Thüringen, der nach dem Punkt von Kazmiere Brown den ersten Abschnitt nach 25 Minuten abgeben musste.

Münster knüpfte nahtlos an den guten Auftritt (3:0) vor Wochenfrist beim VCO Berlin an, war dem VfB in allen Elementen überlegen. Der Mittelblock, in dem die verletzte Niederländerin Juliet Lohuis fehlte, hatte erneut oft und entscheidend die Hände am Ball (acht Punkte), mit dem Service machte der Gastgeber zudem ordentlich Druck. Und da die Top-Scorerinnen Ivana Vanjak und Langgemach (je 15 Zähler) und auch Luisa Keller oder Lina Alsmeier zuverlässig ihre Angriffe im Feld platzierten, entwickelte sich Satz zwei ähnlich wie der Eröffnungsabschnitt. Münster setzte sich wieder nach einem anfänglichen Rückstand (2:4) nach der ersten technischen Auszeit ab, auch weil Suhl in dieser Phase beim Aufschlag fehlerhaft wurde und der USC stabil blieb. Die kleine Unkonzentriertheit mit dem 0:4-Lauf zum 23:20 beendete Buijs mit einer Auszeit, ehe Langgemach nach zwei schnell vorgetragenen Angriffen die letzten Zweifel im zweiten Durchgang wegwischte.

Dass diese aber noch nicht endgültig vom Tisch waren, muss man auch den Thüringerinnen zuschreiben. Der VfB ließ sich keineswegs hängen, steigerte sein Niveau und setzte dem USC zu. Es drohte eine Zusatzschicht, besonders nach Ashley Marianis erfolgreichen Abschluss zum Suhler 14:10. Erneut nahm Buijs eine Auszeit und fand dabei offensichtlich die richtige Ansprache. Die 5:0-Serie brachte Münster zurück in den Satz. Mit dem Block von Lina Alsmeier gegen Steffi Kuhn zum 17:15, als Münster um die starke Libera Lisa Thomsen im Ballwechsel klasse verteidigt hatte, sowie ihr direkt folgender Zähler waren aber Nackenschläge für das Team aus der Wolfsgrube. Münster hatte rechtzeitig wieder angezogen und machte nach 82 Minuten mit dem vierten Matchball – Suhls Tereza Patockova war bei ihrem Service übergetreten – alles klar.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6199212?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F685692%2F
Frau erleidet Schlaganfall an der Ampel
Notlage nicht erkannt : Frau erleidet Schlaganfall an der Ampel
Nachrichten-Ticker